BASF - we create HBCD! - QR Code Friendly
Die Bundesregierung fördert die Wärmedämmung mit Styropor-Platten aus Polystyrol mit Milliarden Euros, obwohl bei einem Hausbrand das darin enthaltene besonders besorgniserregende, gefährliche und hochgiftige Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) freigesetzt wird. HBCD reichert sich in der Natur und in Organismen an und steht im Verdacht, die Fortpflanzung zu schädigen. Deshalb haben die Vereinten Nationen ein weltweites HBCD-Verbot beschlossen und Styropor als Sondermüll deklariert. Kein Wunder also, dass der Wärmedämmungsweltmeister Deutschland eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt hat.

Übrigens, Styropor wurde im Jahr 1951 von der BASF erfunden. Deshalb bitte im Brand- und Explosionsfall Türen und Fenster schließen und die Häuser vorerst nicht mehr verlassen. Natürlich besteht aber zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung.

Problematisch wird aber auch die umstrittene Styropor-Entsorgung, die derzeit in der sauerländischen Müllverbrennungsanlage Iserlohn stattfindet, eine der wenigen in Deutschland, die diesen Sondermüll überhaupt entsorgen darf. Seit Anfang Oktober 2016 muss dieser Dämmstoff nämlich gesondert gesammelt und als gefährlicher Abfall nachweispflichtig entsorgt werden. Das Kuriose ist nur, dass in Iserlohn das zuvor fein säuberlich getrennte Styropor mit normalem Restmüll vermischt und erst dann verbrannt wird. Warum? Das Styropor einfach so zu verbrennen, sei viel zu gefährlich, weil dann so viel Hitze entstehen würde, dass die Müllverbrennungsanlage explodieren könnte.

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Roland Klose, Bad Fredeburg
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