Black Friday in Deutschland angekommen! - QR Code Friendly
Black Friday (engl. für Schwarzer Freitag) wird in den USA der Freitag nach Thanksgiving genannt. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Black Friday als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison, wo große Umsätze in den Geschäften gemacht werden. Viele Läden und Handelsketten öffnen schon um fünf Uhr morgens und bieten Sonderangebote, Rabatte und Werbegeschenke. Deshalb warten viele Menschen nachts in langen Schlangen vor den Geschäften, um Schnäppchen (sog. Doorbusters) zu ergattern. Am Black Friday werden die höchsten Umsätze des Jahres erzielt. Er ist ein wichtiger US-Indikator für das Weihnachtsgeschäft.

Bisher kannte ich den Begriff "Schwarzer Freitag" nur im Zusammenhang mit dem New Yorker Börsen-Crash vom 25. Oktober 1929, dem Beginn der Weltwirtschaftskrise, und dem IS-Terroranschlag auf Paris vom 13. November 2015. Jetzt ist er auch als "Feiertag des Einzelhandels" in Deutschland angekommen. Alles Gute und Schlechte kommt ja bekanntlich aus den USA und wird auch gerne in Deutschland übernommen: z. B. Valentinstag, Muttertag, Halloween, Werbepausen in TV-Spielfilmen, Trump, Kriegsbeteiligungen im Nahen und Mittleren Osten und eben der Black Friday.

Verkaufsoffene Sonntage und das Weihnachtsgeschäft reichen dem deutschen Einzelhandel offenbar nicht mehr, weil der Internethandel boomt. Ich jedenfalls werde die Schlacht um die billigsten Weihnachtsgeschenke am Black Friday nicht mitmachen, denn ich verbinde mit dem Black Friday eher den Karfreitag.

Roland Klose, Bad Fredeburg
Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
(Durchschnittliche Bewertung 0 bei Bewertung(en))