Die Rente wird Wahlkampfthema (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Berliner Morgenpost vom 30.11.2016 und Berliner Kurier vom 01.12.2016, laut genios.de, Titel: "Es müssen alle in die Rentenversicherung einzahlen"


Es ist schon äußerst alarmierend, wenn sich die GroKo mit überwältigender Mehrheit auf eine Erhöhung ihrer Abgeordnetendiäten einigt, aber bei einer notwendigen Rentenreform auf keinen gemeinsamen Nenner kommt.

Dabei ist die von Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) geforderte monatliche Solidarrente für Geringverdiener, die nur 10% über der Grundsicherung (derzeit ca. Euro 800) liegt, weiß Gott kein Allheilmittel zur Bekämpfung der Altersarmut in Deutschland. Wie sollte auch bei einem gesetzlichen Mindestlohn, viel zu vielen prekären Beschäftigungsverhältnissen und einem Rentenniveau von 47,9% vor Steuern eine zum Leben ausreichende Rente dabei herauskommen?

Übrigens, viel schneller und unbürokratischer als auf eine Rentenreform hat sich die GroKo auf die Versorgung der Flüchtlinge durch den Bund in Höhe von 93,6 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 verständigt.

Deshalb lautet meine berechtigte Frage: "Vertritt diese GroKo überhaupt noch das Volk?" Ich meine, nicht. Damit wird der Bundestagswahlkampf 2017 wohl ein sehr schmutziger Wahlkampf werden, denn die Rente wird definitiv zum Wahlkampfthema. Wegen des demographischen Wandels in unserer Gesellschaft eine herrliche Gelegenheit, wieder einmal Jung gegen Alt aufzuhetzen.

Roland Klose, Bad Fredeburg
Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Kommentare

# Rente wird WahlkampfthemaAlois Sepp 2016-11-29 10:51
Der ganzen politischen Sippschaft gehören endlich rote Karten ausgesprochen und mit jedem finanziellen Schaden den sie uns Bürgern verpasst haben, je 20 Prozent ihrer fetten Diäten und Pensionen abgezogen!

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
(Durchschnittliche Bewertung 0 bei Bewertung(en))