Angies EU-Opfer: Sarkozy und Hollande - QR Code Friendly
Nach dem BREXIT und der Machtübernahme Donald Trumps in den USA folgt der nächste Nackenschlag für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der glücklose sozialistische France-Präsident, Francois Hollande, tritt nicht mehr bei den Präsidentschaftswahlen am 23.04.2017 an.

Damit bricht Deutschland der wichtigste und engste Partner innerhalb der EU auf einen Schlag weg. Warum? Der konservative Präsidentschaftskandidat, Francois Fillon, der wie Horst Seehofer (CSU) eine Obergrenze für Flüchtlinge einführen möchte, und Marine Le Pen vom Front National, die ganz aus der EU austreten will, sind die aussichtsreichsten Kandidaten für das Amt des französischen Staatspräsidenten.

Somit hat Bundeskanzlerin Merkel in ihrer elfjährigen Amtszeit immerhin zwei französische Staatspräsidenten "geschafft" oder "geschasst" - Nicolas Sarkozy und Francois Hollande - weil sie in der Banken- und Euro-Staatsschuldenkrise mit dem ESM-Bürgschaftspakt (E uro S ado M aso) und der strikten Austeritätspolitik bzw. mit der Flüchtlingspolitik und der geforderten Flüchtlingsverteilung per EU-Quote die EU und insbesondere Frankreich nachhaltig dominiert und gespalten hat.

Das scheint sich nun zu rächen, denn überall in der EU und auch in Deutschland sind die rechtsextremen Parteien im Aufwind. Es kann nur noch schlimmer werden, weil am 04.12.2016 in Österreich ein neuer Bundespräsident gewählt wird und in Italien Matteo Renzi mit einem gescheiterten Referendum zur Verfassungsänderung vor dem Aus steht. Norbert Hofer von der FPÖ und der Komiker Beppe Grillo von der Fünf-Sterne-Bewegung stehen bereits in den Startlöchern.

Ein rabenschwarzer Sonntag für die EU und Angela Merkel kündigt sich an. Es wird langsam sehr einsam um Angela Merkel, denn ihre Follower und Weggefährten werden gerade im Bundestagswahlkampf 2017 immer weniger. Der Weg in die politische Isolation ist vorprogrammiert. Trotzdem stellt sie sich noch einmal zur Wahl. Wird sie wie einst Helmut Kohl enden: abgewählt und abgestraft?

Durchaus möglich, denn die unausweichliche Folge der ungelösten Flüchtlingskrise und der Radikalisierung der Muslime wegen der EU-Beteiligung an Kriegen im Nahen und Mittleren Osten, das ist der Aufstieg und die Radikalisierung der populistischen Parteien innerhalb der EU und der enttäuschten und frustrierten Bürger, die früher einmal die etablierten Parteien gewählt hatten. Time To Say Goodbye, EU?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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