DFB:
Münchner Abendzeitung vom 07.12.2016 und Lausitzer Rundschau vom 09.12.2016, Seite 22, Titel "Betrogen"


Ich stehe voll hinter den Aktionen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), wenn dieser zu recht "Fairplay" und "Respekt" im Fußball fordert. Deshalb kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, dass Timo Werners (RB Leipzig) 11m-Schwalbe im Spiel gegen Schalke 04 straffrei bleiben soll.

Schließlich hat sich Timo Werner mit seiner Schwalbe eindeutig einen Vorteil erschlichen, der keinesfalls ein Kavaliersdelikt ist. Fußballer sollen doch Vorbilder und Idole für unsere Jugend sein. Timo Werner ist diesbezüglich nicht besser als ein Steuerhinterzieher, weil er sich durch seine Schwalben-Inszenierung eine Siegprämie ergaunert hat, die er nicht verdient. Und Schalke 04 hat Werner mit seiner Schwalbe und seinem anschließenden 11m-Tor um ein verdientes Unentschieden betrogen.

Darauf ein Zitat von Niccolo Machiavelli: "Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindrucke des Augenblickes ab, dass einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen lässt."

Roland Klose, Bad Fredeburg
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