Der Fall Anis Amri (2x gedruckt) - QR Code Friendly

Dresdner Neueste Nachrichten vom 24.12.2016 und Mitteldeutsche Zeitung vom 27.12.2016, laut genios.de, Titel: "Politik hat versagt" und "Konzept stimmt nicht"



Wanted: Anis Amri wegen IS-Monster-Truck-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Be(ä)rlin!

Der Fall Amri demonstriert und enthüllt auf die grausamste Art und Weise das ganze Dilemma deutscher Sicherheits- und Flüchtlingspolitik. Deutschland ist in Zeiten der Flüchtlings- und Sicherheitskrise zu einem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" verkommen, wo IS-Terroristen, sog. Gefährder und auch einige Flüchtlinge das Asylrecht in Deutschland rücksichtslos für Anschläge missbrauchen können.

Wer als Bundesinnenminister darüber jammert, dass abgelehnte Asylbewerber wegen fehlender, nicht gültiger oder gefälschter Personaldokumente nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden können, der muss sich erst einmal die Frage gefallen lassen: "Warum konnten überhaupt sog. Flüchtlinge nach Deutschland ohne Pässe oder mit gefälschten Pässen einreisen?"

Unsere sog. Sicherheitsbehörden haben im Fall Amri total versagt, weil er als abgelehnter Asylbewerber und staatlich anerkannter Gefährder nicht überwacht und abgeschoben werden konnte und somit zwecks Vorbereitung eines Terroranschlags in der Illegalität untertauchte. Deshalb fordere ich hiermit als besorgter Bürger zumindest den Rücktritt von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) und ein Überdenken des scheinbar nicht vorhandenen Sicherheitskonzepts.

Mein Vorschlag: Abgelehnte Asylbewerber müssen sofort nach erfolgter Ablehnung in einem Zentrallager - Stuttgart-Stammheim? - zwecks Vorbereitung der Abschiebung interniert werden, damit sie in Deutschland aus Frust über die eigene Abschiebung oder aus dschihadistischer Überzeugung keine Straftaten verüben können. Keine Personaldokumente für die Abschiebung vorhanden? Wofür haben wir die Bundesdruckerei. Das Heimatland nimmt den abgelehnten Asylbewerber nicht auf? Deutschland spendiert trotzdem den Heimflug mit einem kostenlosen Fallschirmsprung über der Heimaterde.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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