2017, das Jahr des
Chinesisch Neujahr: Das Jahr des "Feuer-Hahns (Dingyou)" beginnt, was in China 15 Tage lang gefeiert wird. Feng-Shui-Meister sagen deshalb große Ereignisse voraus wie Naturkatastrophen, Seuchen und nukleare Zwischenfälle.

Der rote Hahn steht dabei wegen seines feuerroten Kamms für die Feuersbrunst, die Hab und Gut vernichtet. Das Krähen des Orakeltiers verkündet einschneidene Veränderungen auf dem Planeten Erde. Hahnenkämpfe bringen Zorn, Streitsucht und Gewalttaten. Der maskuline Hahn beweist im Kampf Kühnheit und Mut. Er ist der Hahn im Korb am Hühnerhof und besticht durch seine Geilheit und seinen starken Fortpflanzungstrieb. Das wusste schon Seneca: "Der Hahn ist der Herr im Hause."

Wer bei der Beschreibung des "Feuer-Hahns" unweigerlich an den neuen US-Präsidenten Donald Trump denkt, liegt goldrichtig. Die Chinesen haben extra für ihn an Neujahr einen sog. "Trump-Gockel" mit goldener "Trump-Mähne" kreiert.

Übrigens, das letzte Jahr des "Feuer-Hahns" war 1957, als die Sowjets Sputnik 1 und 2 ins All schossen und so das Weltraumrennen zwischen den Supermächten USA und der Sowjetunion im "Kampf der Systeme" einläuteten. 60 Jahre später steht der "Feuer-Hahn" anscheinend für den protektionistischen Kampf Donald Trumps gegen die Globalisierung, gegen Mexiko, gegen China und den Rest der Welt, um Amerika wieder groß machen zu können.

2017, das Jahr des "Gockel-Trumps": "Heil Trump!"

Roland Klose, Bad Fredeburg
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