Bahn-Chef wird zum Häschen in der Grube - QR Code Friendly
Bahn-Chef Rüdiger Grube hat sich bei seinen Vertragsverhandlungen mit dem Bahn-Aufsichtsrat verzockt wie ein naiver Fußballprofi ohne jedweden Berater. Jetzt sitzt das Häschen beleidigt in der Grube und verlässt mit sofortiger Wirkung das Zugcockpit.

Somit könnte Muttis Liebling, Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU), im Bundestagswahljahr 2017 neuer Bahn-Chef werden und mit Merkels Märklin-Eisenbahn spielen dürfen. Ein Mann, der nicht Lösungen für Krisen und Skandale sucht und findet, sondern diese einfach für beendet erklärt. Bestes Beispiel dafür war der sog. NSA-Abhörskandal.

Was könnte deshalb Pofallas erste Amtshandlung als möglicher neuer Bahn-Chef sein? Richtig: "Ich erkläre alle Zugverspätungen und die Kostenexplosion bei Stuttgart 21 für beendet!" Toll, wer so einen Pofalla in seinen Reihen weiß. Das neue Motto der Bahn kann deshalb nur lauten: Die Bahn fährt verspätet ein in Walhalla, an Bord der Messias Ronald Pofalla.

Was halte ich persönlich von Ronald Pofalla? Um es mit einem Zitat von Pofalla über Wolfgang Bosbach (CDU), MdB, auszudrücken: "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen."

Roland Klose, Bad Fredeburg
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