Armageddon in London (gedruckt) - QR Code Friendly
Berliner Morgenpost vom 25.03.2017, Leserbriefseite, Titel: "Unsere Solidarität gilt den Opfern von Terror und Gewalt"

 
Armageddon in the City of London. Bisher war der PKW lediglich Tatwaffe der Drängler, Raser und der Piloten von illegalen Autorennen. Jetzt kommt das Auto auch noch für den islamistischen Terror zum Einsatz. Unsere Solidarität gilt den Opfern von Terror und Gewalt auf der Westminister Bridge und vor den Houses of Parliament. Wir sind Londoner, wie wir zuvor auch Berliner, Pariser und Brüsseler waren. Der islamistische Terror kehrt an die Orte unseres freien Europas zurück, wo zuvor die Kriegsbeteiligungen z. B. in Afghanistan, Irak und Syrien auch beschlossen wurden. Unsere Freiheit wird nicht im Nahen und Mittleren Osten verteidigt, sondern vor unseren eigenen Haustüren.
Unglaublich, dass den Briten im Angesicht des Terrors eines am Wichtigsten erschien. Nicht die innere Sicherheit, sondern die Sicherheit ihrer Premierministerin Theresa May. Sie wurden nämlich durch einen Tunnel im Parlamentsgebäude in Sicherheit gebracht, während die anderen Abgeordneten das Gebäude nicht verlassen durften. Theresa May wählte bezeichnenderweise auch am Terror-Tag von London den Brexit - den Ausgang durch den dunklen und rettenden Tunnel. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, denn am 29.03.2017 erklärt May offiziell den Austritt Großbritanniens aus der EU.
Roland Klose, Bad Fredeburg

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