Merkel und Schulz: Valium und Viagra - QR Code Friendly
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für Diesel-Autos stark gemacht. Im saarländischen St. Wendel hat sie mitten in der entscheidenden Phase des Landtagswahlkampfes 2017 eine Lanze für Diesel-Autos gebrochen. Dieselfahrzeuge seien gut für die Umwelt. Von den betrogenen Diesel-Fahrern und -Fahrerinnen war übrigens keine Rede. Genauso wenig von der Feinstaubbelastung durch Diesel-Autos. Dabei fordert die durch Autoabgase verursachte Luftverschmutzung jährlich mehr Tote als Autounfälle. Insgesamt fallen den Folgen von Feinstaub und Ozon zehn Mal so viele Menschen zum Opfer. Trotzdem behauptet die angebliche Klimakanzlerin von Paris und Physikerin Dr. Angela Merkel: "Für den Klimaschutz ist das Dieselauto heute genauso ein gutes Auto wie es das gestern und vorgestern war."
 
Gleichzeitig fordert unsere sog. Klimakanzlerin Merkel ein Million Elektroautos in Deutschland bis zum Jahr 2020, weil E-Autos nun mal gut für die Umwelt seien. Wie passt das zusammen, Frau Bundeskanzlerin? Das passt so gut zusammen wie die Verlängerung der AKW-Laufzeiten vor Fukushima 2011, die Energiewende nach Fukushima 2011 und die krampfhafte Suche nach einem Atommüllendlager, das eine Million Jahre sicher sein soll. Nämlich gar nicht.
 
Angela Merkel ist einfach die Wendehalskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, die heute so und morgen so sagt und ihre Wähler mit ihren jeweiligen Statements und langweiligen Reden regelrecht einschläfert und hypnotisiert. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Das unterscheidet sie übrigens von dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, der meint, was er sagt. Merkel kann nicht Wahlkampf. Merkel ist Valium und Martin Schulz Viagra. Nur so kann das Schulz-Hoch und der Schulz-Hype erklärt werden.
 
Roland Klose, Bad Fredeburg

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Kommentare

# Merkel und Schulz ....Alois Sepp 2017-03-25 19:20
Ja Herr Klose, man kann alle Dinge so drehen, wie sie gerade im Licht leuchten. Fest steht für mich, dass die Abgase eines Dieselfahrzeuges nicht gefährlicher sind, als die saumäßig eingestellten Benzin-Karrossen. Tatsache ist, dass der Dieselmotor weniger Saft aus dem Tank säuft, als der Benziner. Das Problematische am Diesel sind nur "falsch eingestellte" Einspritzpumpen und falsche oder defekte Einspritzdüsen. Fahre ich hinter so manchem, angeblich so sauberen Benziner her, muss ich die Außenluftklappen meines Fahrzeuges schließen, weil der Vordermann saumäßig stinkt. Was soll hier gesund sein? Im Übrigen sind die Dieselfahrer weder an manipulierter Sotftware schuld, noch bei der sonstigen Umweltbelastung.

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