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Hamburger Morgenpost vom 28.03.2017, laut genios.de, Titel: "SPD braucht arbeiterfreundliche Politik"

 
Was ist die Lehre aus der Landtagswahl im Saarland 2017?
Alle Umfragen können sie getrost in die Tonne kloppen, denn der freie Bürger und Wähler entscheidet erst am Wahltag aus dem Bauch heraus und lässt sich dabei auch nicht vom einem sog. Schulz-Hype beeinflussen und entzaubern. Der Grund: SPD-Wähler, die noch Willy Brandt verehrten, sind unter Bundeskanzler Gerd Schröder viel zu oft von der SPD enttäuscht worden. Der Verrat an der Arbeiter- und Rentnerklasse hallt nach, gerade weil es deswegen eine neue Armut in Deutschland bei den Dumpinglöhnern, Alleinerziehenden, Hartz-IV-Empfängern und Grundsicherungsrentnern gibt. Die Agenda 2010 mit Hartz IV, Leiharbeit, befristeten Arbeitsverträgen etc., die höhere Versteuerung der Renten ab dem 01.01.2005, die drastische Senkung des Rentenniveaus in der Zeit von 2003-05, die Erhöhung vom halben auf den vollen Beitragssatz in der Pflegeversicherung von 2004, die Neoliberalisierung der SPD und, und, und.

Oskar Lafontaine (DIE LINKE) setzte im Landtagswahlkampf auf Rot-Rot. Doch die entsozialdemokratisierte SPD 2017 lässt sich trotz oder sogar wegen Martin Schulz nicht so einfach zurück- oder vordrehen wie die Uhren im März und im Oktober eines jeden Jahres. Für den Wähler ist die SPD auf einmal nicht wieder glaubwürdig, nur weil sie ihren Parteivorsitzenden ausgewechselt hat. Schulz statt des Erzengels Gabriel. Die SPD muss mit klaren Inhalten beweisen, dass sie wieder eine arbeiter- und rentnerfreundliche Politik machen und Hartz-IV-Empfängern wieder durch das Angebot einer Umschulung in gesuchte Berufe eine Chance geben will, sich wie die bei uns lebenden Flüchtlinge in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das ist sie bisher ihren Wählern schuldig geblieben. Nur eine sozialdemokratisierte SPD kann auch wieder Wahlen gewinnen, ansonsten greift der AKK-Effekt statt der Schulz-Effekt.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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