Time to say Goodbye, United Kingdom! (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Lausitzer Rundschau vom 01.04.2017 und Neue Osnabrücker Zeitung vom 03.04.2017, laut genios.de, Titel: "Späte Genugtuung für Maria Stuart"

 
Das schottische Parlament stimmt mehrheitlich für ein Unabhängigkeitsreferendum von Großbritannien und den Verbleib in der EU, das noch vor dem eigentlichen Brexit im Herbst 2018 oder im Frühjahr 2019 stattfinden soll. Die Aussichten für die Unabhängigkeit Schottlands sind dank Theresa May und ihrem Brexit besser denn je. Einen Scotexit aus der EU wird es wohl mit der Ersten Ministerin Schottlands, Nicola Sturgeon, nicht geben. Es wäre eine späte Genugtuung für die Hinrichtung der schottischen Königin Maria I. - Maria Stuart (1542-1587) - veranlasst durch die englische Königin Elizabeth I. Tudor.
So würde United Kingdom zum Splitting Kingdom, New Scotland Yard zum New Brexit Yard und Queen Elizabeth II. auf Balmoral Castle zur persona non grata. Die Konterrevolution der EU hat gute Erfolgschancen, da Mays EU-Revolution mit dem Brexit zu scheitern droht. Da hilft es Theresa May auch nicht, wenn sie ausdrücklich betont, ein rechtlich bindendes schottisches Referendum sei nur mit Zustimmung aus London möglich. Wer hat denn Brüssel und Straßburg gefragt, ob ein britisches Referendum über den EU-Austritt überhaupt rechtlich zulässig sei? Niemand. Na, also, warum soll es Großbritannien besser ergehen als der Europäischen Union? Time to say Goodbye, United Kingdom!
Roland Klose, Bad Fredeburg

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Kommentare

# RE: Time to say Goodbye, United Kingdom!Roland Klose 2017-03-28 13:36
Was passiert eigentlich, wenn Schottland per Referendum ja sagt zur Unabhängigkeit und somit auch ja zur EU? Marschiert dann England in Schottland ein und besetzt das Land? Und vor allem, wie verhält sich dann die EU in Brüssel? Unterstützt sie Schottland in seinem Freiheitskampf oder lässt sie Schottland fallen wie eine heiße Kartoffel? Oder wird Schottland nur Gegenstand und Spielball einer langwierigen Brexit-Verhandlung - Ende total offen, Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel?

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