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Saarbrücker Zeitung vom 09.05.2017, Berliner Kurier vom 10.05.2017 und Sächsische Zeitung Dresden vom 13.05.2017, laut genios.de, Titel: "Merkel vertraut auf GroKo 4.0", "Der neue Präsident wird es schwer haben" und "Schulz-Effekt"


 

Jung, jünger, Daniel Günther (CDU, 43) und Emmanuel Macron (parteilos, 39). Wenn die alten Polit-Hasen in der Politik versagt haben, dann kommen halt die Populisten oder die Jungspunde an die Macht. Bestes Beispiel dafür sind die Präsidentenwahlen in Frankreich und die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein in Deutschland.
Erleichterung bei Bundesmutti Angela Merkel (CDU, 62), denn mit Brigitte Macron (64) wird sie sich wohl besser verstehen als mit Marine Le Pen vom Front National. Und mit Daniel Günther, dem Wahlsieger und zukünftigen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, betritt ein weiterer Shooting Star (deutsch für Sternschnuppe) die politische Bühne, der im gleichen Alter ist als der leider viel zu früh verstorbene ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein - nämlich Uwe Barschel (+ CDU).
Wo war eigentlich bei der Landtagswahl der sog. Schulz-Effekt? Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht? Martin Schulz, der SPD-Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 2017, ist wie ein Bumerang. Im Anfang fliegt er hoch und weit, um danach wieder die Kurve zu kriegen und abzustürzen. Kein Wunder, der ehemalige SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel ist öfter in den Medien vertreten als Schulz selbst. Und Schulz sitzt noch nicht einmal im Deutschen Bundestag in Be(ä)rlin, um Bundeskanzlerin Angela Merkel direkt auf Augenhöhe politisch zu attackieren. Darüber hinaus besitzt die SPD immer noch nicht ein Parteiprogramm, das die Handschrift von Martin Schulz und seiner Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit trägt. Und außerdem hält Schulz die Koalitionsfrage weiterhin offen. Ein schwerer Fehler, denn ein Politikwechsel und mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland kann nur mit Rot-Rot-Grün verwirklicht werden. So wird Schulz zusehends unglaubwürdig und seine Wahlkampftournee durch ganz Deutschland zum Poetry Slam.

Am Ende kann Bundeskanzlerin Angela Merkel auch diesen Wahlkampf wieder in ihrem Hosenanzug aussitzen und auf das Zustandekommen der GroKo 4.0 mit dem Juniorpartner SPD vertrauen.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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