31% MWSt. auf Luxusprodukte und -marken! - QR Code Friendly
In unserer kurzlebigen und kurzweiligen Zeit folgt nach dem "Schulz-Hype" prompt der "Fidget-Spinner-Hype". Nach dem Umfragehoch für "Mr. 100%" Martin Schulz kommt schnurstracks ein Tiefausläufer, weil die Zeit für mehr Gerechtigkeit wegen des fehlenden und konkreten SPD-Wahlprogramms im Hinblick auf die Bundestagswahl am 24. September 2017 mittlerweile äußerst knapp wird. Zeit-Stress macht sich in der SPD breit. Die Genossen zappeln daher wie Fidget Spinner hin und her und drehen sich munter im Kreise - immer auf der Suche nach der rettenden und bahnbrechenden Idee für ein supertolles und gewinnbringendes Steuer- und Rentenkonzept, das den Wähler wirklich überzeugt und zu Beifallsstürmen hinreisst.  
 
Gute Idee von Thomas Oppermann und Martin Schulz (alle SPD), den SOLI für die Stabilisierung des Rentenniveaus in Deutschland einzusetzen. Nur das allein reicht nicht aus, um die Altersarmut wirksam bekämpfen zu können. Dafür muss wesentlich mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland - sprich eine gesetzlich garantierte Mindestrente ohne den Nachweis einer Bedürftigkeit - verwirklicht werden, damit die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinander geht bzw. jeder Rentner von seiner Rente auch menschenwürdig leben kann.
 
Was gibt es da außer dem SOLI noch für Potential? Da wären z. B.: die Biersteuer ("Saufen für die Rente!"), die Rennwettsteuer ("Wetten für die Rente!"), die Tabaksteuer ("Rauchen für die Rente!"), die Spielbankabgabe ("Spielen für die Rente!") und die Lustbarkeitsteuer ("Vergnügen für die Rente!").
 

Mein Vorschlag zur Finanzierung einer Mindestrente lautet dagegen: Deutschland braucht unbedingt eine längst überfällige Reform der Mehrwertsteuer, das heißt, ein dreistufiges MWSt.-Modell mit den Steuersätzen 7%, 19% und NEU 31% für absolute Luxusprodukte und Luxusmarken, aus deren Steuereinnahmen die Mindestrente finanziert werden sollte. Zu den Luxusprodukten und -marken zähle ich unter anderem teure Villen und Immobilien, teure Autos, teure Reisen, teure Modebekleidung, teure Uhren, teurer Schmuck, teure Speisen und Getränke, teure Gemälde und andere Sammlerwertgegenstände und teure Parfüms. Luxus hat nun mal seinen Preis. Da spielt doch wegen der zunehmenden Altersarmut in Deutschland eine lumpige Steuererhöhung in Höhe von 12% auf Luxusprodukte sicher keine große Rolle, oder? Zeit für mehr Gerechtigkeit!

 

Roland Klose, Bad Fredeburg


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