Die EU-Kommission in Brüssel und ihr zuständiger "EURO-Kommissar", Valdis Dombrovskis aus Lettland, machen Druck. Bis spätestens 2025 sollen alle EU-Mitgliedstaaten außer Großbritannien und Dänemark den EURO bekommen. Dombrovskis nennt das politischen Mut, wenn dann Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Schweden, Tschechien und Ungarn den EURO in Besitz nehmen können. Ich nenne es einfach leichtsinnig. Warum? Die EU hat rein gar nichts aus der Staatsschuldenkrise der EURO-Südstaaten um Griechenland gelernt. Den EURO in weiteren sieben EU-Mitgliedstaaten einzuführen heißt nämlich, der EURO-Katastrophe direkt ins Auge zu schauen. Der "EURO für alle" klingt dabei wie "Freibier für alle". Vorrangig wäre dagegen meines Erachtens, erst einmal in kleinem Kreis "die Vereinigten Staaten von Europa" als Gegenpol zu Trumps USA entscheidend voranzutreiben. Wenn die Vereinigten Staaten von Europa verwirklicht worden sind, macht die Einführung des EURO für alle Mitgliedsländer des neuen Staatenbundes als letzte Konsequenz absolut Sinn. Alles Andere bedeutet nur, das "Trojanische EU-Pferd" von hinten aufzäumen und es ständig mit frischem EURO-Heu aus Mario Draghis EZB-Druckerpresse zu füttern.

 

Roland Klose, Bad Fredeburg


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