Atompolitiker und Atommüll? Nein danke. - QR Code Friendly
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden, die von 2011-16 erhobene Brennelementesteuer ist nicht rechtens. Die Atomkonzerne können deshalb mit einer Rückzahlung von ca. 6 Milliarden Euro rechnen. Klasse, damit ist entschieden, dass wieder einmal Deutschlands Steuerzahler für die verkorkste Atompolitik unserer sog. Bundesregierungen zur Kasse gebeten werden, obwohl wir schon immer wegen des Restrisikos vor den Super-GAUs von Fukushima 2011 und Tschernobyl 1986 und wegen der problematischen und nie wirklich gelösten Endlagerung des Atommülls "Atomkraft? Nein danke." gesagt haben.
 

Daher mein Tipp: Kürzt doch einfach im Zuge einer Sippenhaftung den für die Einführung der Brennelementesteuer verantwortlichen Bundespolitikern der Koalition aus CDU/CSU und FDP (2009-13) die Abgeordnetendiäten und Pensionen, bis die 6 Milliarden Euro zusammen gekommen sind. Anschließend können sie getrost auf der Suche nach einem geeigneten Atomendlager mit dem gesamten Atommüll bei der nächsten Mondexpedition im Jahr 2018 auf dem Mond entsorgt werden. Der Mond wird in neuem Licht erstrahlen, weshalb auch der "Mann im Mond" und "Frau Luna" eine ganz andere Bedeutung erfahren werden: "Atompolitiker und Atommüll? Nein danke."

 

Roland Klose, Bad Fredeburg


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Kommentare

# Atompolitiker ....Alois Sepp 2017-06-07 23:15
Es wäre im Zuge der Sippenhaft mehr als gerecht, wenn man den verantwortlichen Bundespolitikern die 6 Milliarden von den Diäten und Pensionen abziehen könnte. Hierfür wird es nie Mehrheiten geben, da die dafür Verantwortlichen nur Beamte sind, was scheren sich Beamte um den Geldbeutel der Wähler, noch viel weniger um die Rentner? Deren Augenmerk ist doch nur auf sich selbst ausgerichtet.
Im übrigen müssten die Stromkonzerne den sofortigen Preisnachlass auf die Stromkosten vornehmen. Soweit hat das Bundesverfassungsgericht aber auch nicht gedacht. Gutbezahlte sorgen immer wieder für Gutbezahlte!

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