Holt sich Uli Hoeneß CR7 zum Schnäppchenpreis? - QR Code Friendly
Cristiano Ronaldo, gegen den in Spanien aufgrund einer Anzeige Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe eingeleitet wurden, will deshalb beleidigterweise Real Madrid sofort verlassen und bei einem anderen Fußballclub im Ausland anheuern. Statt der vertraglich festgelegten Ablösesumme in Höhe von einer Milliarde Euro soll der mehrmalige Weltfußballer und Steuerflüchtling CR7 nun auf einmal für eine "Schnäppchen-Ablösesumme" in Höhe von nur 200 Millionen Euro zu haben sein. Wird da wohl der Uli Hoeneß vom FC Bayern München auf dem Transfermarkt zuschlagen?
 
Besser nicht, denn Deutschland hat ein Auslieferungsabkommen mit Spanien. Und außerdem könnte ich es nicht nachvollziehen, wenn Spanien Ronaldo wirklich im schwebenden Ermittlungsverfahren für immer ausreisen lassen würde. Wenn ja, dann wäre Ronaldo wohl lediglich in China willkommen, bezahlbar und vor Auslieferung sicher. Geht aber CR7 wieder zurück zu seinem alten Club Manchester United, dann wird er früher oder später doch an Spanien ausgeliefert werden, wenn sich der Verdacht auf Steuerhinterziehung erhärten sollte. Übrigens, ein CR7 in Haft nützt dem FC Bayern München im Hinblick auf die nächste Champions-League-Runde 2017/18 mehr als auf der FC Bayern-Gehaltsliste. 50 Millionen Euro Jahresgehalt sind schließlich kein Pappenstiel.
 
Roland Klose, Bad Fredeburg

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