SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat nach seinem Rentenkonzept nun auch sein Steuerkonzept für die Bundestagswahl am 24. September 2017 präsentiert.
 
Eines verstehe ich dabei ganz und gar nicht. Erst schlägt der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann vor, den SOLI zukünftig für die Stabilisierung des Rentenniveaus einzusetzen und nun will Martin Schulz auf einmal den SOLI bis zu einem zu versteuernden Jahreseinkommen von Euro 52.000 ganz abschaffen. Was bleibt, ist lediglich nach der Reichen-Steuer ein sog. Reichen-SOLI. Muss in Deutschland nicht jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten SOLIdarisch sein?
 
Übrigens, der Solidaritätszuschlag (SOLI) wurde zum 1. Juli 1991 in Deutschland wegen des Aufbaus OST in der ehemaligen DDR eingeführt. Verantwortlicher Bundesfinanzminister von 1989-98 war damals Theo Waigel (CSU) - der "Herr der (Haushalts)Löcher".
 
Was haben also Kommunisten und Theo Waigel gemeinsam? Die Kommunisten versprechen das Paradies auf Erden. Theo Waigel einen baldigen Abbau des SOLIs.
 
Roland Klose, Bad Fredeburg

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