Merkels Panda-Diplomatie - QR Code Friendly
Der Friedensnobelpreisträger, Menschenrechtler, Verfechter der Presse- und Meinungsfreiheit in China und der überzeugte Demokrat Liu Xiaobo ist tot. Bis zuletzt verweigerte ihm die chinesische Führung die Ausreise in den freien Westen. Stattdessen bekam Deutschland durch den Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für den Be(ä)rliner Zoo Schätzchen und Träumchen, zwei Pandabären, als millionenschwere Leihgabe aus China. Panda-Diplomatie sagen die einen. Ich nenne es Pand(a)emie.
 

Warum hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mit gleicher Entschlossenheit für eine Ausreise des totkranken Liu Xiaobos in die westliche Freiheit eingesetzt wie für die vom Aussterben bedrohten Pandabären? Richtig, im Bundestagswahlkampf 2017 kommen die Bilder von süßen eingesperrten und Bambus fressenden Pandabären nun mal besser rüber als die von einem unbequemen chinesischen Dissidenten, der von der chinesischen Führung hinter Gittern gebracht und bis zuletzt an der Ausreise gehindert wurde. Merkel will schließlich ihren neuen Freund Xi Jinping nicht verärgern. Tierschutz geht anscheinend vor Menschenschutz. In dieser Beziehung bewegt sich Merkel eindeutig auf die GRÜNEN zu.

 

Roland Klose, Bad Fredeburg


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