Bundestagswahlkampf 2017 in Deutschland: SPD-Generalsekretär Hubertus Heil beleidigt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wegen der vermeintlichen Kumpanei des Kraftfahrt-Bundesamtes mit den Autokonzernen in der Dieselgate-Affäre: "Merkel und Seehofer haben Alexander Dobrindt zum Verkehrsminister gemacht. Die schlechteste Personalwahl seit dem römischen Kaiser Caligula (37-41), der sein Pferd zum Senator ernannt hat."
 
Dazu passt ein Zitat von Ex-Bundesfinanzminister Hans Apel (SPD): "Ich dacht`, mich tritt ein Pferd." Und vom letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. (1888-1918) stammt der Ausspruch: "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung." Hier irrte der anfangs sehr skeptische Kaiser Wilhelm Zwo gewaltig, denn der von ihm verunglimpfte "Stinkkarren" mit der Motorleistung in Pferdestärken wurde mit der Einführung der Kfz-Steuer im Jahr 1906 gesellschafts- und hoffähig. Die Pferdefuhrwerke und Pferdekutschen verschwanden allmählich und das Reichseisenbahnministerium wurde im Jahr 1919 in das Reichsverkehrsministerium umgewandelt.
 

Was will ich damit sagen? Heil Hubertus von der SPD. So ganz unrecht haben sie nicht mit ihrem Pferdevergleich und Alexander Dobrindt. Nur die Bundeskanzlerin und "Rauten-Queen" Angela Merkel (CDU) und Bayerns MP Horst Seehofer (CSU) haben nicht ein Pferd, sondern einen "Diesel-Stinkkarren" zum Bundesverkehrsminister ernannt.

 

Roland Klose, Bad Fredeburg


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