Die CDU-Armutsrente ist sicher? (gedruckt) - QR Code Friendly
Münchner Abendzeitung vom 21.09.2017, laut genios.de, Titel: "Auf das Lebenswerte besinnen"

 
Bundestagswahlkampf 2017 im Endspurt. Für die Bundestagswahl am 24.09.2017 haben die Parteien wieder einmal ihre Kandidaten auf kleinen und übergroßen Wahlplakaten in unserem schönen Sauerland platziert und unter anderem an Bäumen, Schildern und Laternen wegen ihrer aktuellen Wahlprogramme und ihrer gebrochenen Wahlversprechen aus der Vergangenheit aufgehängt. Strafe muss sein. Hängt sie oder ihn höher, damit Merkel, Schulz, Lindner, Sensburg, Wiese, Cronenberg etc. überall gut gesehen werden könnnen, ganz gleich, ob mit oder ohne Inhalt und Botschaft auf dem von ausgewählten Werbeagenturen entwickelten Wahlplakat. Mal ehrlich, in meinen Augen reine Geldverschwendung und eine Verunstaltung unseres schönen Sauerlandes wie durch Windräder. Das Geld für die Plakataktionen und den langweiligen und müden Wahlk(r)ampf wäre meines Erachtens besser für Bildung, Digitalisierung, Infrastruktur, die Pflege und die Bekämpfung der neuen Armut in Deutschland investiert worden.
Kein Wunder also, wenn Wahlplakate von frustrierten Bürgern in Deutschland, im HSK und auch in Bad Fredeburg beschädigt, entwendet, beschmiert oder mit fehlenden Inhalten und Botschaften ergänzt wurden. Ein Beispiel dafür ist das im Anhang befindliche Wahlplakat - so von mir gesehen und sofort fotographiert - das den CDU-Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Vorsitzenden des NSA-Untersuchungsausschusses, Prof. Dr. Patrick Sensburg, vermutlich mit einer Sense zeigt - abgelegt an einer Mülltonne und verunstaltet von sog. Plakatbeschmierern mit folgendem Spruch:
DIE CDU-ARMUTSRENTE IST SICHER, SENSENMANN!
Was will uns der unbekannte Plakatbeschmierer wohl damit sagen? Ich glaube, es ist eine Anspielung auf Norbert Blüms berühmtes Zitat, "Die Rente ist sicher!", das fehlende CDU-Rentenkonzept im Wahlprogramm und die wachsende Altersarmut in Deutschland - zumal die CDU weiterhin an der Absenkung des Rentenniveaus von derzeit 48 auf 43% bis zum Jahr 2030 festhält. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein frohes Wählen oder auch Nichtwählen am Sonntag, den 24.09.2017.
Roland Klose, Bad Fredeburg

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