Junckers Visionen: Nach der
Nach der "Ehe für alle" folgt gleich der nächste Paukenschlag: Junckers Visionen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (Jun(c)ker Jörg) will allen Ernstes eine weitere EU-Reformation und auf diesem Wege den "Euro für alle" EU-Mitgliedstaaten einführen. Klasse, als hätte es die Banken-, Staatsschulden- und Euro-Krise bzw. die leidigen und überaus riskanten ESM (E uro S ado M aso)-Bürgschaften für die maroden Euro-Südstaaten und den BREXIT nie gegeben.
 
Hat denn "Junker Jörg-Claude" wirklich nichts dazu gelernt? Wer soll das alles bezahlen und dafür notfalls auch wieder bürgen? Natürlich die Deutschen plus Reparationszahlungen für Polen und Griechenland. Wer darf das entscheiden? Natürlich nicht die Deutschen wie z. B. die gerechte Verteilung der Flüchtlinge per Quote auf alle EU-Mitgliedstaaten und den Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit Erdogans Türkei.
 

Die Einführung des Euro für alle EU-Mitgliedstaaten macht nur wirklich Sinn, wenn zu allererst die föderalistischen Vereinigten Staaten von Europa gegründet werden. Wir wollen doch schließlich nicht den letzten Schritt vor dem ersten Schritt unternehmen. Nur so kann EU-Solidarität und eine gemeinsame Gesetzgebung für alle Bereiche innerhalb der EU tatsächlich realisiert und umgesetzt werden. Alles Andere ist nur eine lebensgefährliche Flickschusterei, an deren Ende der Suizid des Euro und damit das Auseinanderbrechen der gesamten Europäischen Union stehen könnte.

 

Roland Klose, Bad Fredeburg


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