Erdogan fordert Merkel im Bundestagswahlkampf heraus (gedruckt) - QR Code Friendly

Münchner Abendzeitung vom 19.09.2017, laut genios.de, Titel: "Offenbar schon so abgehoben"


 

Ankara: Deutscher Botschafter nach Kurden-Demo in Köln einbestellt. Warum mischt sich dieser "Derwisch Erdowahn" in die inneren Angelegenheiten von Deutschland überhaupt ein? Nur weil in Deutschland Türken, Doppelpass-Türken und Deutsch-Türken leben und arbeiten meint er wohl, die graue Eminenz im Hintergrund oder der heimliche Sultan von Deutschland zu sein? Ein absolutes No-Go.
Und unser deutscher Botschafter in der Türkei lässt sich auch noch brav vom Bosporus-Düktatör einbestellen. Eine Lachnummer. Wenn schon Erdogans langer Arm bis nach Deutschland reicht, warum lassen wir dann nicht gleich die Kurden- und Gülen-Demos in Deutschland von Erdogan verbieten? Dann herrscht endlich wieder Frieden auf Deutschlands Straßen und unsere ohnehin überlasteten Gerichte und Sicherheitsorgane brauchen sich erst gar nicht mit diesen Demonstrationen zu beschäftigen. Das spart viel Zeit und Geld.
Recep Tayyib Erdogan mischt unseren müden und langweiligen Bundestagswahlkampf 2017 in Deutschland so richtig auf. Manchmal habe ich deshalb den Eindruck, nicht der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, sondern Erdogan wäre der eigentliche Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ein TV-Duell Merkel-Erdogan wäre sicher genauso ein Thriller wie seinerzeit Clinton-Trump.
Übrigens, der Fall Erdogan nutzt nur der rechtsextremen AfD. Sie kann jetzt jedem Deutschen im Wahlkampf erzählen, dass wir nicht mehr Herr oder Dame im eigenen Land sind. Erdogan, gib uns unser Land zurück?
Roland Klose, Bad Fredeburg

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