Für das Weltklima auf Kriege und Rüstungsindustrie verzichten! - QR Code Friendly

Die Weltklimakonferenz findet nach 2001 vom 06.-17.11.2017 wieder einmal in Bonn, der ehemaligen Bundeshauptstadt, statt. Kurz zuvor stieg damals im Jahr 2001 US-Präsident George W. Bush wegen der drastischen Energieeinsparungen für die US-amerikanische Wirtschaft aus dem Kyoto-Protokoll aus. 2017 gibt es eine ähnliche Situation: US-Präsident Donald Trump, ein unbelehrbarer Leugner des Weltklimawandels, hat sich aus dem Pariser Weltklimaabkommen wegen des geforderten Kohleausstiegs und der notwendigen Energiewende ebenfalls verabschiedet.

Sind Ökologie und Ökonomie überhaupt unvereinbar? Der ehemalige US-Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger, Al Gore, stellt dazu berechtigterweise fest: "Wenn wir keinen Planeten mehr haben, geht es der Wirtschaft nicht gut."

Im Vorfeld der Bonner Weltklimakonferenz demonstrieren deshalb die Menschen für einen Kohleausstieg und für die Energiewende. Vergessen wird dabei allerdings oft, was Kriege und die Rüstungsindustrie neben sinnloser Zerstörung und dem systematischen Massenmord an den Völkern der Erde noch so alles anrichten können. "Durch einen Verzicht auf Kriege und Rüstungsindustrie, könnte nämlich allein der CO2-Ausstoß um zehn Prozent weltweit reduziert werden. Und niemand muss dabei auf etwas verzichten - außer auf Krieg (Hans-Peter Dürr, 1929-2014)."

Roland Klose, Bad Fredeburg


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