Geniale Idee: Hartz IV an der Supermarktkasse? - QR Code Friendly
In Deutschland gehen die Uhren anders - und das nicht nur zur Winterzeit. Die Hirnis - "Made in Germany" - haben nämlich im mittlerweile "total bekifften Jamaika-Autoschland" Hochkonjunktur. Warum? Seit dem Jahr 2016 hat jeder Bundesbürger in Deutschland und in der EU das Recht, ein eigenes Konto bei einer Bank zu eröffnen, weil ein Girokonto nun mal die Voraussetzung für die Abwicklung notwendiger Alltagsgeschäfte ist. Trotzdem stehen in den Agenturen für Arbeit und in den sog. Jobcentern immer noch Kassenautomaten, wo sich die Empfänger von ALG I und II ihr Arbeitslosengeld und das Hartz IV auszahlen lassen können.

Der nackte Wahnsinn, denn jede Transaktion der Kunden in der Agentur für Arbeit bzw. im Jobcenter kostet angeblich 8 Euro. Kein Wunder, denn die viel zu teuren Beamten wollen schließlich auch bezahlt werden. Deshalb sollen nun paradoxerweise diese Kassenautomaten aus Kostengründen ab dem Jahr 2018 in die Supermärkte verlegt werden. Arbeitslosengeld I und Hartz IV in Bar gibt es dann wahrscheinlich am Kassenautomaten bei Aldi, Lidl, Netto & Co. gegen Eingabe eines individuell unterschiedlichen Barcodes. Alles supergeil? Mitnichten, denn eine persönliche Kreditkarte von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter für das in bestimmter Höhe genehmigte Arbeitslosengeld wäre mit Sicherheit nicht so maschinenintensiv und daher viel ökonomischer gewesen, wenn damit überall bezahlt werden könnte. Aber auf die einfachen Lösungen kommen die Hirnis in Deutschland schon lange nicht mehr. Armes und umständliches Deutschland!

Roland Klose, Bad Fredeburg
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