BREXIT: May und Johnson im Delirium - QR Code Friendly
"To be, or not to be, that is the question" lautet ein Zitat aus der Tragödie "Hamlet" von William Shakespeare. Es drückt die innere Zerrissenheit des Protagonisten Hamlet in emotionaler und philosophischer Hinsicht aus.

Ähnlich wie dem Prinzen von Dänemark, Hamlet, geht es derzeit der britischen Premierministerin, Theresa May, die dazu verdammt ist, für Großbritannien den bestmöglichen Deal bezüglich des BREXIT mit der EU auszuhandeln. Weil sich May und ihr BREXIT-Minister, Dave Davies, wenig kompromissbereit bei den BREXIT-Verhandlungen zeigen, hat die EU Großbritannien ein zwei-Wochen-Ultimatum gestellt. Zu Hause muss May das BREXIT-Gesetz durch das Unterhaus boxen. Ein großes Problem, denn die Tories sind in der BREXIT-Frage mittlerweile mehr als gespalten.

"Sein oder Nichtsein, das ist die Frage." Für Theresa May geht es ums politische Überleben. Der Außenminister und begnadete Populist Boris Johnson könnte nämlich übernehmen. Sein Credo lautet: "Kein BREXIT-Deal mit der EU ist besser als ein schlechter Deal." Ein großer Irrtum, denn damit schadet Johnson in erster Linie der Wirtschaft Großbritanniens und dem Finanzplatz London. Um es abgewandelt mit Friedrich Schiller aus dem Jahr 1785 auszudrücken: "Freude, schöner Götterfunken, Johnson im Delirium."

Roland Klose, Bad Fredeburg
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