SIEMENSchelt - die SIEMENS AG? - QR Code Friendly
SIEMENSchelt - die SIEMENS AG in Berlin, Spandau, Görlitz, Leipzig, Erfurt, Offenbach & Co.? Nein, natürlich nicht. Die Unternehmensleitung hat im Gegenteil beschlossen, trotz eines 6,2-Milliarden-Euro-Gewinns vor Steuern 6.900 Arbeitsplätze im In- und Ausland auf dem globalisierten Altar des Raubtierkapitalismus zu opfern. Und SPD-Chef Martin Schulz, wieder ganz im Wahlkampfmodus, macht gleich auf Arbeiterführer und reagiert sofort. Vor dem Berliner Reichstag redet er zu den enttäuschten Noch-SIEMENS-Beschäftigten und verspricht ihnen gleichzeitig, sich bei den verantwortungslosen SIEMENS-Managern für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze einzusetzen.

Bravo, Hl. Martin aus Würselen? Nein, leider auch Ausdruck einer heuchlerischen Doppelmoral. Warum? Die politischen Entscheidungen der GroKo, die zur Energiewende und zu den EU-Sanktionen gegen Russland ab März 2014 geführt haben, hat die SPD stets mitgetragen. Darunter leiden insbesondere die Gasturbinenwerke an den besagten SIEMENS-Standorten. Dieser massive Arbeitsplatzabbau durch Werksschließungen hätte verhindert werden können, wenn SIEMENS weiterhin Gasturbinen plus Zubehör unter anderem nach Russland und auf die Krim liefern dürfte. Insofern sind nicht nur die Manager von SIEMENS für die Arbeitsplatzverluste verantwortlich, welche nun die Mitarbeiter für ihre Managementfehler bluten lassen, sondern auch die verantwortungslosen GroKo-Politiker wie z. B. Angela Merkel und Martin Schulz, die mit ihrer Energie- und Sanktionspolitik Arbeitsplatzverluste bei SIEMENS billigend in Kauf genommen haben.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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