SPD = S adistische P artei D eutschlands?  - QR Code Friendly
Das Schmierentheater "Regierungsbildung" geht in Deutschland 21 nach den gescheiterten JAmaika-Sondierungsgesprächen mit der FDP und den Grünen in den zweiten Akt. Dabei entpuppt sich ausgerechnet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereits zweimal GroKo-Bundesaußenminister, als der Steigbügelhalter des Union-Schlachtrosses aus der Uckermark, weil er seine SPD dazu gebracht hat, nun doch Gespräche mit der Union über eine mögliche weitere Regierungsbildung aufzunehmen. Also doch die 3. GroKo mit und unter Merkel? Hat die SPD nichts aus den beiden vorangegangenen GroKo`s gelernt, wovon sie nie wirklich profitieren konnte?

Anscheinend nicht. Was interessiert die SPD schon ihr dummes Geschwätz von gestern: Nie wieder Krieg, nie wieder Armee und Wiederbewaffnung und jetzt nie wieder GroKo. Sag niemals nie (Original James Bond-Filmtitel: "Never Say Never Again"). Wobei die mögliche GroKo 4.0 mit 53,5% Stimmenateil eigentlich keine "Große Koalition" mehr ist - allenfalls eine "Loser-GroKo", da CDU, CSU und die SPD unter Merkel, Seehofer und Schulz bei der Bundestagswahl vom 24. September 2017 insgesamt 13,7% der abgegebenen Wählerstimmen verloren haben und in der Realität angekommen keine Volksparteien mehr sind. Die GroKo ist nur noch ein "GroKöchen", für das es bei den nächsten Wahlen weiter kräftig aufs "Popöchen" gibt, falls Schulz und Nahles mit Merkel und Seehofer wider Erwarten noch einmal eine GroKo eingehen. Hoffentlich ist die SPD-Parteibasis dann wenigstens so schlau und stimmt gegen die GroKo. Denn nur so ist eine programmatische Erneuerung und Sozialdemokratisierung der SPD in der Opposition noch möglich. Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind in der Politik unverzichtbar. Eine weitere GroKo wird die SPD nur der Lächerlichkeit preisgeben, ihr erheblich schaden und die Stammwählerschaft nachhaltig vergraulen und quälen. SPD =  S adistische P artei D eutschlands.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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