Minister Schmidt, der
Hamburger Morgenpost vom 29.11.2017, Berliner Kurier vom 30.11.2017 und Sächsische Zeitung Dresden vom 02.12.2017, laut genios.de, Titel: "CSU-Schmidt - ein rücksichtsloser Lobbyist!", "Minister Schmidt umgehend entlassen" und "Glyphosat"


Schöne Bescherung für die mögliche GroKo 4.0 in Deutschland, da der geschäftsführende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) mit seinem Alleingang und dem Votum für die Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat auf EU-Ebene sich selbst und die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in arge Bedrängnis bringt. Warum? Glyphosat stammt aus der Giftküche des US-Konzerns Monsanto und ist unter anderem verantwortlich für das Sterben der Bienen, die wichtige landwirtschaftliche Erträge sichern helfen, für die Verseuchung unseres Trinkwassers und des Bieres und ist höchstwahrscheinlich krebserzeugend und damit besonders gefährlich für den Menschen.

Wie kann daher ausgerechnet ein geschäftsführender Bundeslandwirtschaftsminister allen Ernstes für die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat stimmen? Unbegreiflich? Eigentlich nur erklärbar, wenn Christian Schmidt als Lobbyist der Bayer AG handelte, die ja bekanntlich Monsanto für eine Rekordsumme von 66 Milliarden US-Dollar übernehmen werden. Mit dieser einsamen Entscheidung wird Christian Schmidt unweigerlich vermutlich zum "Groko-4.0-Killer" mit der "Monsanto-Giftspritze", weil damit die Vertrauensbasis zwischen CDU/CSU und SPD engültig zerstört wurde, und Bundeskanzlerin Angela Merkel zur hinterlistigen Schlange, die jedweden Koalitionspartner mit ihrem Gift unbedingt auslöschen will, wenn sie Christian Schmidt wegen des Glyphosat-Fauxpas nicht sofort aus ihrem geschäftsführenden Bundeskabinett entfernen sollte.

Wäre ich der SPD-Parteivorsitzende Martin Schulz, dann würde ich dies zur Bedingung machen für die Aufnahme von Gesprächen mit der Union am 30.11.2017 bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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