Die SPD und die Papst-Kirche - QR Code Friendly
Ex-Kanzlerkandidat Martin Schulz vergleicht den SPD-Parteivorsitz mit dem Pontifikat des Papstes: "Der Papst hat es schwer, aber nicht schwerer als ich." Oooh, wir leiden mit Dir, lieber Martin Schulz. Dabei war noch der SPD-Parteivorsitz für Franz "Don Münte" Müntefering, von 2004-05 selbst SPD-Parteivorsitzender, "das schönste Amt neben dem Papst".

Die SPD und die Papst-Kirche: Beide reden viel von (sozialer) Gerechtigkeit, aber nur der Papst handelt auch danach. Die SPD versteckt sich dagegen nach wie vor hinter der Agenda 2010 und den Hartz-I-IV-Gesetzen. Eine Sozialdemokratisierung würde der SPD gut tun. Auch eine GroKo 4.0? Wie sich Martin Schulz und die SPD auch entscheiden werden, eines ist jetzt schon sicher. Befreit sich Martin Schulz aus den Fängen der Koalitionskrake Angela Merkel, dann bleibt er zwar der Hl. Martin aus Würselen, aber ohne jedwede politische Macht zur gesellschaftlichen Veränderung. Übernimmt er dagegen Regierungsverantwortung in einer GroKo 4.0, dann wird er dafür von der SPD-Parteibasis und den Wählern gesteinigt. Bleibt eigentlich nur die Tolerierung einer Minderheitsregierung, wo die SPD und Schulz bestimmen können, wann Bundeskanzlerin Angela Merkel vom "Rauten-Thron" gestürzt wird und es zwangsläufig zu Neuwahlen kommen muss.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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