Die Flüchtlingskrise - eine deutsche Analyse - QR Code Friendly
Auf Geheiß des Engels flohen Maria und Josef mit Jesus nach Ägypten, weil König Herodes alle neugeborenen Kinder töten ließ. Nach dem Tod von König Herodes kehrten sie nach Nazareth in Israel zurück (vgl. Mt 2, 13).

Weil in Afghanistan, Irak und in Syrien schreckliche Kriege wüteten, machten sich unzählige Flüchtlinge auf den Weg in die Europäische Union und auch nach Deutschland. Sie wurden sogar in Ungarn mit Bussen abgeholt und unter anderem auf dem Bahnhof in München wie Helden begrüßt und gefeiert: Refugees welcome! Es gab zwar kein Begrüßungsgeld, aber dafür viel ehrenamtliche Hilfe, eine Unterkunft mit Verpflegung und die Aussicht auf Asyl und einen Arbeitsplatz in Deutschland. Schließlich leidet Deutschland unter dem demographischen Wandel und einem akuten Fachkräftemangel.

Doch es kamen nicht nur hochgebildete Menschen und die benötigten Fachkräfte, die in Deutschland Schutz vor Kriegen suchten, sondern leider auch Analphabeten, Kriminelle, islamistische Dschihadisten und Menschen aus sicheren Herkunftsländern auf der Suche nach einem besseren Leben in Wohlstand und Glück. Deshalb kippte irgendwann die Stimmung, als zu viele Menschen nach Deutschland kamen und die finanzielle Belastung durch Flüchtlinge allein im Jahr 2016 auf über 22 Milliarden Euro anstieg. Traurige Höhepunkte der Flüchtlingskrise waren: brennende Asylbewerberheime und islamistische Terroranschläge - z. B. der IS-Anschlag des Anis Amri auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vom 19. Dezember 2016. Der Kampf der Kulturen nach Huntington war bittere Realität geworden.

Da die GroKo-Politik nach der Bundestagswahl vom 24. September 2017 an Rückhalt in der Bevölkerung entscheidend verloren hat, gehen nun die Uhren in Deutschland ganz anders. Der geschäftsführende Bundesinnenminister, Thomas de Maiziere (CDU), lässt jetzt sogar Flüchtlinge nach Afghanistan und Syrien abschieben. Außerdem erhalten Flüchtlinge, die freiwillig wieder in ihre Herkunftsländer ausreisen, einen kostenlosen Rückflug und eine Prämie von bis zu 3.000 Euro pro Familie - sozusagen statt eines Begrüßungsgeldes ein Kopfgeld für die Rückführung: Wanted, ausreisewillige Flüchtlinge!

Und nach den verlorenen Kriegen in Syrien und dem Irak verlassen fast gleichzeitig ca. 1.000 traumatisierte IS-Gotteskrieger mit deutschem Pass die Kriegsgebiete und kehren völlig legal wieder nach Deutschland zurück. Im Irak inhaftierte Kinder-Dschihadisten sollen sogar auf Wunsch der GroKo-Bundesregierung nach Deutschland ausgeflogen werden. Und das alles, um die innere Sicherheit in Deutschland durch Abschiebung, freiwillige Ausreise und die islamistische Einreise von Staatsfeinden wieder herzustellen? Wie pervers ist Deutschland eigentlich, das so unmenschlich mit Flüchtlingen umgeht und das Sicherheitsrisiko im Umgang mit Terroristen und seiner eigenen Bevölkerung förmlich herauf beschwört? "Denk` ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht ("Nachtgedanken" von Heinrich Heine aus dem Jahr 1844)."

Roland Klose, Bad Fredeburg

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