SPD First, GroKo Second! - QR Code Friendly
Die großen Irrtümer des SPD-Kanzlerkandidaten und SPD-Vorsitzenden Martin Schulz: "Ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden. Die GroKo ist bei der Bundestagswahl vom 24.09.2017 abgewählt worden. Die SPD wird sich deshalb in der Opposition programmatisch erneuern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die Jamaika-Koalition schon hinbekommen."

Und nun nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche und nachdem Angela Merkel die SPD noch Anfang Oktober 2017 bei der Jungen Union für nicht regierungsfähig erklärte? Die Union aus CDU/CSU strebt die Neuauflage der GroKo an: die 3. GroKo mit der SPD unter der Führung von Angela Merkel. Und auch auf dem Be(ä)rliner Parteitag hat sich die SPD von Martin Schulz zumindest für "ergebnisoffene" Sondierungsgespräche mit der Union ausgesprochen, um abzuklären, was die SPD in einer möglichen GroKo 4.0 inhaltlich durchsetzen kann.

Martin Schulz hat für die Sondierungsgespräche vom Berliner Parteitag Rückendeckung bekommen. Allerdings wurde er nicht mehr mit 100%, sondern nur noch mit 81,9% als SPD-Parteivorsitzender bestätigt. Seine Jusos wollten nämlich "NoGroKo", weil sie die GroKo nicht als alternativlos für Deutschland ansehen. Und was will der Hl. Martin (Schulz) von Würselen wirklich? Macht er etwa wie Christian Lindner bei Jamaika in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch den Lindner, wenn die "alternativlose" Merkel ihn bei den Inhalten über den Tisch ziehen will? Oder handelt er nach dem altbekannten GroKo-Motto: Lieber schlecht regieren als gar nicht regieren. Opposition ist Mist?

Eigentlich sollte die SPD ja aus den beiden GroKo-Totalschäden mit Angela Merkel von 2009 und 2017 gelernt haben. Was würde wohl Altkanzler Willy Brandt zu dieser scheinbar orientierungs- und visionslosen SPD sagen: "Irren ist menschlich und Schulzlich? Wer keine Visionen hat, der soll sich eben von Bundeskanzlerin Merkel verarzten und mit Glyphosat politisch und inhaltlich vergiften lassen?" Fest steht: Aller guten und schlechten Dinge sind Drei. Eine GroKo macht noch keinen Sommer. Die zweite Groko mit Merkel bescherte der SPD mit 20,5% das schlechteste Bundestagswahlergebnis der Geschichte. Und eine dritte GroKo könnte den Berliner Untergang der SPD bedeuten - quasi die Stunde Null. Die Rettung und die Befreiung aus Merkels Fängen kann deshalb nur in der Sozialdemokratisierung der SPD liegen: "SPD First, GroKo Second!"

Roland Klose, Bad Fredeburg
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