Alles Kaese, Joe Kaeser! - QR Code Friendly
Die Siemens AG hat in den letzten 20 Jahren vom Bund über 1,5 Milliarden Euro an Investitionshilfen und in Form von Staatsaufträgen bekommen. Im Jahr 2016 erzielte die Siemens AG einen Gewinn von insgesamt 6,2 Milliarden Euro nach Steuern. Trotzdem will die Siemens AG insgesamt 6.900 Arbeitsstellen streichen - davon allein 3.360 Stellen in Deutschland.

Wo bleibt dabei die soziale Verantwortung für die entlassenen Mitarbeiter? Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen und das Arbeitslosengeld bzw. Hartz IV für die ehemaligen Mitarbeiter soll der Staat übernehmen? Alles Käse, Joe Käser, so funktioniert soziale Marktwirtschaft nicht. Deshalb mein Vorschlag: Wer wie die Siemens AG satte Gewinne macht, der muss auch die entlassenen Mitarbeiter in neue Jobs vermitteln. Klappt das nicht, dann muss selbstverständlich die Siemens AG das Arbeitslosengeld bzw. Hartz IV zahlen und nicht die Bundesagentur für Arbeit. Zeit für mehr Gerechtigkeit.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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