Sophia Thomalla wird genagelt - QR Code Friendly
Was Donald Trump für die Politik ist, das ist das sog. It-Girl Sophia Thomalla für die Werbebranche: eine Provokateurin. Werbung muss ja provokant sein, weil sie ansonsten vom Verbraucher nicht mehr wahrgenommen wird. Das behaupten zumindest die Werbefutzis. So hat sich Sophia Thomalla mitten im Advent nicht etwa nackt unter dem Weihnachtsbaum ablichten lassen, sondern leicht bekleidet wie einst Jesus von Nazareth zu Werbezwecken für Lottohelden einfach ans Kreuz nageln lassen. Bravo, jetzt glauben wir alle nicht mehr an die Botschaft des Gekreuzigten und Auferstandenen, aber an die vermeintliche Sexgöttin Sophia, die unbedingt genagelt werden will.

Was für eine Aussage mitten in der sog. #metoo-Debatte, wo Männer als sexistisch abgestempelt werden, die nur Macht über Frauen ausüben wollen. Dabei bietet sich die Thomalla förmlich als Ersatzreligion für Jesus an. Einfach nur abartig und höchstgradig antifeministisch. Die sollte das Magazin EMMA einmal an den Pranger stellen und nicht immer nur Männer mit dem sog. "Pascha des Monats" auszeichnen. Wer so provoziert wie die Thomalla, der braucht sich über nichts mehr wundern und beschweren, oder?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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