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Westfalenpost und Westfälische Rundschau vom 08.01.2018, Leserbriefseite, Titel: "Die natürlichen Fressfeinde des Wisents sind die Wölfe"


Vorsicht, Wisentwechsel! Schmallenberger Autofahrer kollidiert auf der Almert in 57392 Schmallenberg mit freilaufendem Wisent der Wisent-Welt-Wittgenstein in der Wisent-Wildnis am Rothaarsteig. Schmallenberg ist mittlerweile nicht nur eine Touristen- und Wanderhochburg, sondern zunehmend auch ein Naturschutzpark.

Doch keine Sorge mit der Sichtung des Wolfes in Schmallenberg-Fleckenberg greift irgendwann die natürliche Auslese des Darwinismus: Der Starke frisst den Schwachen und Kranken. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es das Wisentproblem nicht mehr gibt. Denn die natürlichen Fressfeinde des Wisents sind die Wölfe. Als großes Herdenwild ist der Wisent für diese Arten jedoch nur schwer zu erbeuten. Am Ehesten werden aber in freier Wildbahn kranke Wisente und Wisentkälber im Rudel gerissen. Wenn es keinen Wisentnachwuchs mehr gibt, dann greift auch bei den Wisenten eines Tages der demographische Wandel. Und das Sauerland ist wieder wisentfrei.

Lediglich der Wolf wird sich behaupten, wenn der Mensch ihn nicht wieder zum Abschuss freigeben sollte. Heile Welt Hochsauerland oder Duplizität der Ereignisse? R o t käppchen und der böse Wolf auch im R o t haargebirge im Hochsauerland 21? Haben wir denn wirklich nichts aus der Geschichte gelernt?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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