Willkommen auf der Buergerredaktion   Hier Klicken ! Willkommen auf der Buergerredaktion Klicken Sie bitte auf das Lautsprechersymbol, um den markierten Text vorgelesen zu bekommen! Powered_By GSpeech
Autoren stellen Ihre Artikel selbst ein.Ôćô Autoren ÔćôOhne jeden Einfluss der Redaktion.
a
Kieler Nachrichten, Segeberger Zeitung vom 16.01.2018, Lausitzer Rundschau, Ostsee-Zeitung vom 17.01.2018, Berliner Kurier und Hamburger Morgenpost vom 18.01.2018 und Mitteldeutsche Zeitung vom 19.01. und 30.01.2018, laut genios.de, Titel: "Schicksalswoche der Sozialdemokratie", "Alte Dame SPD - Wechsel der Paradigmen", "Der Politik-Zirkus wird ja immer lustiger", "SPD ist eine Verein von eierlosen Wendeh├Ąlsen", "Wo bleibt die Chance f├╝r die B├╝rgerversicherung?" und "Sondierung und kein Ende"


Nach der verlorenen Bundestagswahl vom 24. September 2017 versprach SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz seinen W├Ąhlern die programmatische Erneuerung der sozialdemokratischen Partei Deutschlands in der Opposition im Reichstag zu Be(├Ą)rlin. Auf diesem Wege machte die SPD den Anspruch geltend, als f├╝hrende Oppositionspartei der neuen Bundesregierung Paroli zu bieten und nicht der rechtsextremen AfD diese Rolle im Deutschen Bundestag zu ├╝berlassen. Und SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea "Pippi" Nahles wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sogar f├╝r vier verlorene Jahre GroKo "ab morgen auf die Fresse geben". Nie wieder GroKo, das war das Credo der SPD, sowie es vonseiten der SPD nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg immer hie├č: "Nie wieder Krieg und deutsche Wiederbewaffnung!"


Doch das ist nach dem "Jamaika-Aus" auf einmal alles Schnee von gestern. Martin Schulz und Andrea Nahles schw├Âren nun mittlerweile nach den Sondierungsgespr├Ąchen mit CDU und CSU ihre Mitglieder und W├Ąhler auf Koalitionsverhandlungen zur GroKo 4.0 ein. Was f├╝r ein fundamentaler Paradigmenwechsel in noch nicht einmal vier Monaten. Das h├Ąlt kein Schwein aus - geschweige denn die alte Dame SPD. Kein Wunder also, dass die SPD-Parteibasis verst├Ârt und zerstritten ist, wobei insbesondere die Jusos f├╝r "NoGroKo" stehen und f├╝hrende Sozialdemokraten eine Nachbesserung des Sondierungsergebnisses fordern, das keinen Politikwechsel, sondern "ein Weiter so, GroKo" verhei├čt. Die Schicksalswoche der SPD verhei├čt nichts Gutes.

"Damit es Fortschritte bei Verhandlungen gibt, ist ein Umfeld erforderlich, in dem ein gewisses Gleichgewicht der Kr├Ąfte herrscht", behauptet der Friedensnobelpreistr├Ąger Henry Kissinger. Das war bei den GroKo-Sondierungsgespr├Ąchen nicht gegeben, da Bundeskanzlerin Angela Merkel insbesondere die SPD-Forderungen nach einer B├╝rgerversicherung, der Erh├Âhung des Einkommensteuerspitzensatzes und nach mehr Zeit f├╝r soziale Gerechtigkewit von vorne herein kategorisch ablehnte. Au├čerdem gibt es f├╝r die GroKo 4.0 keinen R├╝ckhalt in der deutschen Bev├Âlkerung. So halten laut Institut Civey 63% der Befragten das Sondierungsergebnis f├╝r schlecht und 52% der Befragten wollen ├╝berhaupt keine Neuauflage der GroKo. Was sagen WIR dazu: "GroKo, nein danke!"


Roland Klose, Bad Fredeburg

Um zu kommentieren, m├╝ssen Sie in Ihrer Sprache registriert und angemeldet sein

Additional information

Idee, Design, Programm und Copyright  ┬ę2018 by Michael Maresch



Hier Klicken ! Klicken Sie bitte auf das Lautsprechersymbol, um den markierten Text vorgelesen zu bekommen! Powered_By GSpeech