Am 17. Januar 1991 begann der Zweite Golfkrieg gegen Saddam Husseins Irak unter Führung des US-Generals Norman Schwarzkopf, der teilweise live von CNN im Fernsehen übertragen wurde. Für Saddam Hussein war es die "Mutter aller Schlachten" und für die USA und die Verbündeten die "Operation Desert Storm". Der Blitzkrieg endete am 28. Februar 1991 mit dem Sieg der USA. Allerdings schossen danach unter anderem wegen der Einmischung der USA in den Nahen und Mittleren Osten Terror-Organisationen wie z. B. Al Qaida und der ISIS wie Pilze aus der Erde. Die irakische Armee galt damals laut US-Präsident George Bush sen. als die viertstärkste Armee der Welt.

Schon paradox und kurios zugleich, denn jetzt hat der Deutsche Bundestag in Be(ä)rlin die deutsche Ausbildungsmission der Bundeswehr für die irakische Armee im Kampf gegen den ISIS verlängert und auf den gesamten Irak ausgedehnt. Flinten-Uschis Bundeswehr, die kaum Kriegserfahrung aufweisen kann und außerdem über erschreckend wenig einsatzfähiges Kriegsgerät verfügt, soll also die angeblich viertstärkste Armee der Welt ausbilden, die in vielen Golfkriegen nachhaltig gestählt wurde. Wer sich das ausgedacht hat, der kann nur in der Blechbüchsen-Armee der Augsburger Puppenkiste gedient haben.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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