Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) besucht das BAMF und verkündet, dass die "Pilot-Anker-Zentren" für Flüchtlinge im Herbst starten sollen, die ursprünglich einmal "Transitzentren" hießen. Eine tolle neue Wortschöpfung und Verharmlosung der GroKo 4.0, welche an die Wortschöpfung "Konzentrationslager" der Nazis erinnert. Ist schon komisch, immer wenn etwas in Deutschland aus dem Ruder läuft, wie die unkontrollierte und chaotische Einwanderung von Flüchtlingen ab dem Jahr 2015, dann kommt wieder einmal die typisch deutsche Regelungswut zum Vorschein, die alles mit viel Bürokratie bis ins kleinste Detail logistisch organisieren und regeln will: die Planung, Durchführung und Kontrolle von Flüchtlingsflüssen und ihren Individuen im System Deutschland eben.

Seehofer sieht die Aufgaben der "Pilot-Anker-Zentren" kurz und knapp formuliert so: "Ankunft (im Pilot-Anker-Zentrum), Entscheidung (über den Asylantrag), Abschiebung (oder die Anerkennung als Asylbewerber)." Heinrich Himmler hätte es nicht besser ausdrücken können, nämlich: "KZ-Inhaftierung, Selektion und Vergasung."

Schon makaber diese neue Wortschöpfung "Pilot-Anker-Zentren". Warum? Da kommen Flüchtlinge in seeuntauglichen Gummibooten unter Einsatz ihres erbärmlichen Lebens zu uns und gehen in Seehofers "Pilot-Anker-Zentren" vor "Anker". Und wenn ihr Asylantrag abgelehnt wurde, dann lernen sie halt wie die "Piloten" fliegen und werden abgeschoben. Das ist also die schöne, heile Welt unseres neuen GroKo-Heimatministers Horst Seehofer. Bravo! Denk` ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht (Heinrich Heine).

Roland Klose, Bad Fredeburg
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