Trump: Deutsche Autos sind eine Gefahr für die nationale Sicherheit! (5x gedruckt) - QR Code Friendly
Ostsee-Zeitung und Hamburger Morgenpost vom 25.05.2018, Märkische Allgemeine Zeitung und Märkische Oderzeitung vom 26.05.2018 und Mitteldeutsche Zeitung vom 29.05.2018, laut genios.de, Titel: "USA fürchten deutsche Autos"


Ziel der US-Marshallplanhilfe von 1948-52 war es, Europa und Deutschland wieder aufzubauen und in die Lage zu versetzen, am Welthandel partizipieren und vor allem US-Produkte kaufen zu können. Mit Erfolg. So betrug der gesamte deutsche Außenhandel im Jahr 1947 in Milliarden US-Dollar Import: 0,84/Export: 0,64, aber bereits im Jahr 1952 Import: 3,7 und Export: 3,8 Milliarden US-Dollar. Mit der US-Marshallplanhilfe und der klugen Wirtschafts- und Währungspolitik Ludwig Erhards entstand das deutsche Wirtschaftswunder. Die Welt war wieder in Ordnung, da US-Produkte in Deutschland stark nachgefragt wurden.

70 Jahre später ist Deutschland auf einmal Exportweltmeister und der deutsche Exportüberschuss mit den USA auf 53,5 Milliarden Euro angestiegen - dank qualitativ hervorragender Produkte Made in Germany im Autoland Deutschland. US-Präsident Donald Trump bläst deshalb zum Handelskrieg gegen die EU und Deutschland. Er droht sogar mit Hammer-Strafzöllen von bis zu 25% auf importierte Autos aus Deutschland, weil er deutsche Autos als Gefahr für die nationale Sicherheit der USA betrachtet. Wohl gemerkt, nicht deutsche Leopard-Panzer, sondern deutsche Autos.

Trau, schau, wem, kann ich dazu nur sagen. Qualität setzt sich eben durch. Und wirtschaftlicher Erfolg macht anscheinend sehr neidisch, Mr. Trump. America First? Zur Abwechslung einmal: "Germany First!"

Roland Klose, Bad Fredeburg
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