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Münchner Abendzeitung vom 24.07.2018, Passauer Neue Presse vom 25.07.2018, Stuttgarter Nachrichten vom 26.07.2018 und Märkische Oderzeitung vom 28.07.2018, Leserbriefseite, Titel: "Sehr schade, aber verständlich", "Wirbel ungerechtfertigt - Es ist unglaublich, was für einen Wirbel der Rücktritt von Mesut Özil ausgelöst hat" und "Özil war immer zuerst Türke"


Mannschaftsaufstellung der 1. Runde des WM-Wiederholungsspiels Deutschland - Schweiz 2:4 (Achtelfinalspiel) am 9. Juni 1938 in Paris:


Rudolf Ranftl (Rapid Wien),
Paul Janes (Fortuna Düsseldorf), Ludwig Goldbrunner und Jakob Streitle (Bayern München),
Andreas Kupfer (Schweinfurt 05), Stefan Skoumal (Rapid Wien),
Ernst Lehner (Schwaben Augsburg), Josef Stroh (Austria Wien), Wilhelm Hahnemann (Admira Wien), Fritz Szepan (Schalke 04), Leopold Neumer (Austria Wien).

Die deutsche Fußballnationalmannschaft war seit dem Titelgewinn bei der WM 2014 in Brasilien ein Musterbeispiel für die Integration von deutschen Fußballern mit Migrationshintergrund. Jetzt hat der türkischstämmige Weltmeister von 2014, Mesut Özil (29), nach der stark kritisierten Fotosession mit dem türkischen Diktator Erdogan und nach dem blamablen Ausscheiden bei der WM 2018 in Russland seinen Rücktritt aus der deutschen Fußballnationalmannschaft erklärt. Das beweist, Mesut Özil, dessen Familie in der Türkei lebt, war im Herzen immer zuerst Türke. Fest steht auch, die Özil/Gündo- und Erdogan-Affäre hat sich im Vorfeld und bei der Fußball-WM 2018 in Russland nicht gerade positiv auf die Leistungen unserer sog. Star-Kicker ausgewirkt. Schuld daran tragen vor allem der Deutsche Fußballbund und Bundestrainer Jogi Löw, die entweder gegen oder für den Einsatz von Özil und Gündogan im Nationalteam votierten.

Was lernen wir daraus? Geschichte wiederholt sich immer. Warum? In Sepp Herbergers Amtszeit als zweiter deutscher Reichstrainer (1936-42) fiel der Anschluss Österreichs an das Großdeutsche Dritte Reich (1933-45) am 13. März 1938. Die NSDAP gab damals Herberger vor, aus diesem Grunde eine 6 + 5 Regelung einzuführen, das heißt, in einer gesamtdeutschen Mannschaft mussten jeweils 6 Deutsche und 5 Österreicher spielen. Doch die Integration von Fußballern mit Migrationshintergrund funktionierte auch damals nicht, weil es unter anderem gegenseitige Antipathien der deutschen und österreichischen Spieler untereinander gab. So gelang es Herberger bei der WM 1938 in Frankreich nicht, an die guten Leistungen bei der WM 1934 in Italien anzuknüpfen, als Deutschland nach einem 3:2-Sieg über Österreich den dritten Platz belegte. Der heimliche Favorit Groß-Deutschland schied nämlich in Paris 1938 bereits in der ersten Runde gegen die Schweiz mit 2:4 im Wiederholungsspiel aus.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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