Das längst überholte Kindergeldsystem gerechter und attraktiver gestalten! (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Saarbrücker Zeitung vom 10.08.2018 und Märkische Oderzeitung vom 14.08.2018, Leserbriefseite, Titel: "Lieber Betreuung kostenlos machen" und "Kinderfreibetrag sollte bleiben"


Tendenz stark steigend: Der deutsche Staat zahlt Kindergeld an 270.000 Ausländer, die zwar in Deutschland leben und arbeiten, deren Kinder aber im Ausland wohnen - und das in voller Höhe wie bei deutschen Kindern. Gerecht diese Einwanderung in das deutsche Sozialsystem? Sicher nicht.

Wie kann also das längst überholte Kindergeldsystem gerechter und attraktiver gestaltet werden und so dem demographischen Wandel und dem Fachkräftemangel in unserer Gesellschaft getrotzt werden? Mein Vorschlag dazu: Die generelle Abschaffung des Kinder- und Betreuungsgeldes und dafür die Einführung einer kostenlosen Ganztagsbetreuung incl. Verpflegung für Kinder in Kitas, Kindergärten und Schulen bis zum 18. Lebensjahr, damit die Eltern in der Zwischenzeit arbeiten gehen können. Was bleibt sollte lediglich der jährliche Kinderfreibetrag für Eltern in Höhe von 7.428 Euro sein. Und für die Großeltern ein jährlicher Enkelfreibetrag für die Enkelbetreuung in Höhe von 3.714 Euro (halber Freibetrag), damit Oma und Opa ihre Altersarmutsrente zukünftig nicht auch noch versteuern müssen.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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