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Vom 21.08 - 25.08.2018 wird auch in Deutschland das islamische Opferfest gefeiert. Es erinnert an den Propheten Abraham (Ibrahim, Avraham), der von Gott (Allah, Jahwe) auf die Probe gestellt wird. Abraham soll seinen Sohn Isaak (Ismael) für Gott töten und opfern, um dadurch seine Gottesliebe zu beweisen. Abraham ist dazu bereit. Er wird aber im letzten Moment durch Gottes Engel an der Opferung Isaaks gehindert. Stattdessen wird ihm die Opferung eines Widders aufgetragen.

Was will uns diese Geschichte aus dem Alten Testament der Bibel sagen? Gott geht mit dem Propheten Abraham - dem Stammvater der Weltreligionen Juden- und Christentum und Islam, dessen Hl. Grab in Hebron liegt - einen neuen und einzigartigen Bund ein, der von Ehrfurcht bzw. beidseitiger Liebe und Anerkennung geprägt wird. Kein Mensch soll mehr für, wegen oder gegen Gott getötet und geopfert werden, weil die Zehn Gebote Gottes dies ausdrücklich verbieten. Somit ist kein Krieg der Welt mehr heilig, nur weil er im Namen Gottes geführt wird.

Was ist mein Anliegen? Die Muslime in Deutschland wünschen sich nichts Sehnlicheres als einen gesetzlichen islamischen Feiertag. Aber, was bringt den Muslimen z. B. ein gesetzlicher Opferfest-Feiertag, wenn sie ihn nur unter sich feiern können? Nichts. Deshalb schlage ich hiermit vor, in Deutschland einen gesetzlichen Feiertag einzuführen - das sog. "Abrahamsfest für mehr Respekt, Verständigung und Toleranz zwischen den Weltreligionen" - den Juden, Christen und Muslime in Frieden und Eintracht gemeinsam begehen und feiern können und sollen. Frei nach dem Weltethos von Hans Küng: "Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen. Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen. Kein Dialog zwischen den Religionen ohne Grundlagenforschung in den Religionen."

Warum also ein gemeinsamer gesetzlicher Feiertag der Weltreligionen? Damit endlich in Deutschland zusammen wachsen kann, was aufgrund unseres gemeinsamen Stammvaters Abraham und seinem Neuen Bund eigentlich längst zusammen gehört. Folglich soll der soziale und religiöse Zusammenhalt und die gegenseitige Verständigung und Toleranz in unserer Gesellschaft nachhaltig mit diesem Feiertag gestärkt werden, was wegen des IS-Terrors und des Dschihads eigentlich nicht für möglich gehalten werden kann.

Wann sollte das sog. "Abrahamsfest" als gesetzlicher Feiertag in Deutschland gemeinsam gefeiert werden? Am Besten am ersten Tag des islamischen Opferfestes mit einem gemeinsamen interreligiösen Mahl und Friedenspredigten der Gelehrten des Juden- und Christentums und des Islams. Meine Zukunftsvision: Das "Abrahamsfest" sollte von Deutschland ausgehend in alle Welt exportiert werden und so unserem Planeten Erde endlich den ersehnten religiösen Weltfrieden bescheren können.

Roland Klose, Bad Fredeburg


Abrahamisches Glaubensbekenntnis von Jerusalem                                von Roland Klose

Ich glaube an den Schöpfer allen Seins, des Himmels und der Erde, der einzigartig, allgegenwärtig, allmächtig und allwissend ist. Er ist es, den jüdische, christliche und muslimische Menschen als den Vater aller Söhne und Töchter anerkennen, gläubig verehren und im Gebet Jahwe, Gott und Allah nennen.

Ich glaube, dass Er die Liebe war, ist und sein wird. Er liebt jeden einzelnen Menschen, der Seinen Willen achtet und befolgt und der Seine Liebe an alle anderen Menschen weiter verschenkt.

Ich glaube an das fleischgewordene Wort unseres Schöpfers, insbesondere verkörpert und verkündet von Abraham, Moses, Jesus von Nazareth und Mohammed.

Ich glaube, dass wir durch unseren gemeinsamen Stammvater Abraham, auf den sich die Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam beziehen, Sein auserwähltes, auf Erden pilgerndes Volk sind, das Er von jedweder Knechtschaft und Sünde befreien und in das verheißene, himmlische Jerusalem führen will und wird.

Ich glaube an das Gute in jedem Menschen und dass das Böse durch die menschenfreundliche, weltverändernde Kraft der Liebe, durch gewaltlosen Widerstand und Vergebungsbereitschaft besiegt und überwunden werden kann.

Ich glaube, dass unser Schöpfer uns alle dazu berufen und verpflichtet hat, am Aufbau eines neuen Jerusalems nach dem Vorbild des Paradiesgartens Eden aktiv und motiviert mitzuarbeiten. Ein Jerusalem, das keinen Krieg, Terrorismus, Mord, Hass, Neid, Plünderung, Sachbeschädigung, Vergewaltigung, Lüge und Wehklagen mehr kennt. Ein Jerusalem, in dem stattdessen ein Klima der Eintracht, Barmherzigkeit, Freiheit, Gerechtigkeit und vor allem des Friedens herrscht, wo unser Schöpfergott getrost wieder mitten unter uns wohnen kann.

Ich glaube an das irdische, heilige Zentrum unseres Glaubens, Jerusalem, in dem der Schöpfergeist in der Gemeinschaft der Gläubigen und in jedem einzelnen Menschen weht und wirkt. Von hieraus wird Er die Einheit der Menschheit vollenden und uns einst zum Hochzeitsmahle im himmlischen Jerusalem einladen und erwarten. Amen.

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