Alter Schwede - Die Schwedendemokraten ähnlich stark wie die AfD! - QR Code Friendly
Alter Schwede. Die Reichstagswahl vom 09.09.2018 im EU-Mitgliedstaat Schweden hat die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) mit 17,6% der Wählerstimmen zur drittstärksten Partei mit den größten Zuwächsen aufsteigen lassen. Zum Vergleich: Bei der Reichstagswahl im Jahr 2006 erhielt die SD nur 2,93%. Der rasante Aufstieg der SD ist dabei ganz einfach wie in jedem anderen EU-Mitgliedstaat mittlerweile mit der Flüchtlingskrise von 2015 zu erklären. Die sehr liberale Migrations- und Willkommenspolitik bescherte den Schweden prozentual zur Bevölkerung den höchsten EU-Zuwachs an Flüchtlingen im Gepäck mit mehr Kriminalität und mehr multikulturellen Auseinandersetzungen bzw. starke Schwedendemokraten, die eine Regierungsbildung in Schweden damit drastisch erschweren.

Wenn also, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) behauptet, sie habe der AfD (Alternative für Deutschland) mit ihrer Flüchtlings- und Willkommenspolitik nicht erst einen kometenhaften Aufstieg ermöglicht, dann sind das einfach Fake News - Made in Germany. Die Geschichte spricht nämlich eine ganz andere Sprache. Gerade deshalb verwandelt der Bundesheimatminister Horst Seehofer (CSU) gerade Merkels Willkommenspolitik von 2015 in eine Abschiebepolitik mit gesicherten Außengrenzen und sicheren Herkunftsländern. Merkels Naivität aus dem Jahr 2015 rächt sich jetzt. Die GroKo 4.0 aus den ehemaligen großen Volksparteien CDU, CSU und SPD besitzt mittlerweile in aktuellen Umfragen mit 46% auch keine absolute Mehrheit mehr.

Hätte Angela Merkel doch auf unseren Altkanzler Helmut Schmidt, SPD (1974-82) gehört, von dem folgende Zitate stammen:

"Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag (auf einer DGB-Veranstaltung von 1981)."

"Das Ideal einer "multikulturellen Gesellschaft" sei in demokratischen Staaten wie Deutschland nicht durchzusetzen. Insofern war es ein Fehler, dass wir zu Beginn der 60er-Jahre Gastarbeiter aus uns völlig fremden Kulturen ins Land holten (Interview im Hamburger Abendblatt von 1981)."

Roland Klose, Bad Fredeburg
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