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Es waren einmal 3 GroKo-Parteivorsitzende - Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Andrea Nahles (SPD) - im Elfenbeinturm "Babylon Berlin", die hatten wegen der Stellungnahme des Bundesverfassungsschutzpräsidenten zu den rechtsextremen Ausschreitungen von Chemnitz gemeinsam beschlossen, Hans-Georg Maaßen zu entlassen und ihn gleichzeitig mit einer fetten Besoldungserhöhung zum Staatssekretär im Bundesinnenministerium zu befördern.

"Wir werden dem Druck der Straße nicht nachgeben", das ist eine oft beschworene Maxime von Diktatoren und auch demokratisch gewählten Staatschefs. Als aber am 9. November 1989 die DDR-Bürger nach der sog. Schabowski-Pressekonferenz an den Grenzübergängen im geteilten Berlin ihr gutes Recht auf Reisefreiheit einforderten, fiel die Be(ä)rliner Mauer. Bundeskanzlerin Angela Merkel tat es Erich Honecker in Zeiten der Flüchtlingskrise von 2015 gleich, als sie wegen der Masseneinwanderung von Flüchtlingen ebenfalls dem Druck der Straße nachgab und damit den Grenzschutz in Deutschland völlig aufgab.

Was hat das alles mit der Causa Maaßen zutun? Als die 3 GroKo-Parteivorsitzenden im Elfenbeinturm "Babylon Berlin" plötzlich merkten, dass das deutsche Volk mit der Entlassung und Beförderung Maaßens zum Staatssekretär nicht einverstanden war und sich deshalb massiver Widerstand regte, da ruderten sie gemeinsam zurück und schlossen einen weiteren faulen Kompromiss zur GroKo-Gesichtswahrung des Trio Infernals: BfV-Präsident Maaßen wird nun im Range eines Abteilungsleiters Seehofers Sonderberater für europäische und internationale Aufgaben im Bundesinnenministerium mit unveränderten Bezügen.

Eine neue Planstelle als Sonderberater wird extra für Maaßen geschaffen - sozusagen eine Sonderbehandlung für Maaßen. Seit Auschwitz wissen wir, wie eine "Sonderbehandlung" endet. Deshalb meine Prognose: Mündet die bayerische Landtagswahl nach dem Münchner Oktoberfest 2018 in einem CSU-Desaster, dann verlieren Horst Seehofer als Bundesinnenminister und Hans-Georg Maaßen als sein Sonderberater wahrscheinlich beide ihre Posten. Das wird der Anfang vom Ende der GroKo 4.0 sein.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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