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Es war einmal der Deutsche Bundestag im Reichstagsgebäude zu Be(ä)rlin. Er hatte in Bonn ganz klein angefangen und zählte im Jahr 1949 gerade einmal 410 Bundestagsabgeordnete. Mit der Fress- und Abzockwelle unserer sog. Volksparteien und -vertreter bekam der Deutsche Bundestag im Jahr 2017 plötzlich einen Bläh-Bauch, als die Anzahl der Abgeordneten in Berlin von 598 auf sage und schreibe 709 Sitze anstieg.

Doch mehr Masse bedeutet automatisch nicht auch mehr Klasse. Die GroKo-4.0-Bundesregierung 2018 aus CDU, CSU und SPD stellt dies eindeutig unter Beweis. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble wollte daher eine Reform der Abgeordnetensitze im Deutschen Bundestag durchsetzen. Die ist jedoch nun kläglich gescheitert. Deshalb kann der nächste Deutsche Bundestag im Jahr 2021 noch einmal auf ca. 800 Sitze anwachsen. Adipositas permagna Grad 3 für den Deutschen Bundestag und eine Gewinnwarnung für den deutschen Steuerzahler, da uns der Berliner Bundestag im Jahr 2019 insgesamt mit allem Drum und Dran bereits knapp eine Milliarde Euro kosten wird.

Statt einer Schrumpfkur für den Deutschen Bundestag ist es zu einer weiteren Aufblasung des Bläh-Bundestages gekommen. Wer setzt dem fettleibigen Deutschen Bundestag endlich ein Magenband ein, weil ansonsten unser Demokratie-Organ immer träger und unbeweglicher wird bzw. endgültig zu platzen droht? Ich glaube im Sinne unseres Grundgesetzes, dass alle Staatsgewalt allein vom deutschen Volke ausgeht. Stell Dir vor, es ist Wahl und keiner geht mehr hin. Bei einer grundsätzlichen Wahlverweigerung gibt es nämlich überhaupt keine Abgeordnetensitze zu vergeben.

Unser Deutscher Bundestag braucht unbedingt eine Verschlankungsdiät. Mein Vorschlag: Das Festschreiben von 598 Abgeordnetensitze. In den 299 Wahlkreisen in Deutschland qualifizieren sich daher jeweils nur die zwei besten Direktkandidaten für den Deutschen Bundestag, die bei einer Bundestagswahl die meisten Wählerstimmen in einem Wahlkreis bekommen haben. Die für unsere Volksvertreter überaus bequeme Absicherung über die Landesliste entfällt somit.

PS ein Zitat von Philipp Scheidemann (SPD) über August Bebel (SPD):

"Für August Bebel war der Berliner Reichstag tatsächlich das Hohe Haus, das er nur in Feiertagskleidung betrat, weil hierher das Volk seine Besten, jedenfalls die schicken wollte, die sein Vertrauen genossen und seine Interessen vertreten sollten."

Roland Klose, Bad Fredeburg

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