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Münchner Abendzeitung und Bersenbrucker Kreisblatt vom 04.12.2018, Leserbriefseite, Titel: "Grandiose Fehleinschätzung" und "Homosexualität ist keine Modeerscheinung"


Was für Papst Paul VI. (1963-78) die Pillen-Enzyklika "Humanae Vitae" im Umbruch- und Aufbruchjahr 1968 - "freie Liebe, lange Haare, kurze Röcke" - bedeutete, das ist für Papst Franziskus (seit 2013) das Interview-Buch "La fuerza de la vocacion (Die Kraft der Berufung)" des Autors Fernando Prado: Der weltkirchliche Overkill - Der Teufel trägt Prado(a). Warum?

In Prados Interview-Buch nennt Papst Franziskus nämlich Homosexualität eine Modeerscheinung. Eine grandiose Fehleinschätzung des Bergoglio- und Gaucho-Papstes. Homosexualität gibt es seit Menschengedenken. Sie ist genetisch bedingt und drückt daher in besonderem Maße den Schöpferwillen Gottes aus. Dass Homosexualität heutzutage immer häufiger in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, ist keine Modeerscheinung, es liegt vielmehr daran, dass Homosexualität in vielen Ländern nicht mehr kriminalisiert wird, sondern gesellschaftlich akzeptiert und gesetzlich legalisiert worden ist. In Deutschland unterscheiden wir mittlerweile sogar zwischen männlich, weiblich und divers bzw. zwischen z. B. hetero-, homo-, trans-, pan- und bisexuell.

Und wie bezeichnen wir die pflichtzölibatäre Sexualorientierung von Papst Franziskus? Ich würde es "asexuell" nennen, weil dadurch alles Sexuelle einfach ausgeklammert wird und so der Mensch an sich sexuell völlig gefühllos zu verkümmern droht. Das ist im Übrigen eine Modeerscheinung, da es in der Urkirche des Apostels Simon Petrus noch keinen Pflichtzölibat für Priester gab. Simon Petrus hatte nämlich laut dem Markus-Evangelium - vgl. Mk 1, 29-31 - eine Schwiegermutter. Erst mit dem 1. und 2. Laterankonzil von 1123 und 1139 wurde die Einführung des Pflichtzölibats für Priester ausdrücklich bestätigt und danach gegen den Willen der Priesterschaft durchgeboxt.

Kritiker des Pflichtzölibats nennen deshalb katholische Priester oft Eunuchen, wobei ein Eunuch ein Mensch männlichen Geschlechts ist, der einer Kastration unterzogen wurde. Dieses Phänomen kam fast zu allen Zeiten der Weltgeschichte in vielen Kulturen vor. Teilweise wird oder wurde Eunuchen auch der Penis entfernt. Auch heute noch eine sinnvolle Methode, denn auf diesem Wege wäre es in der katholischen und evangelischen Kirche nie zu einem sexuellen Kindesmissbrauchsskandal gekommen.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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