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Der "Sonnenkönig", Investmentbanker und Vertreter des Großkapitals, Emmanuel Macron, hat sein (Ma)krönchen verloren und leidet unter Gelbsucht. Warum? Macron hat Angst vor einer erneuten französischen Revolution wie an jenem 14. Juli 1789, die mit dem Sturm auf die Bastille begann, und gibt deshalb teilweise den "Gelbwesten" nach, die bei ihren Protesten brandschatzend durch Paris zogen.

So wird in Frankreich der Mindestlohn um 100 Euro/Monat erhöht, die Überstunden werden nicht mehr versteuert und die Renten bis 2.000 Euro/Monat werden gänzlich von der Steuer- und Sozialabgabenlast befreit. Und das bei einem Rentenniveau bei den zu erwartenden Renten von 74,3% vom Nettoverdienst.

Während es im Schlaraffenland Frankreich wieder Brot statt Kuchen zu essen gibt, herrscht in der TAFEL-Republik Deutschland unter Bundeskanzlerin Angela Merkel weiter das sog. "WildWest-Lohn- und Rentendumping", wo die Jungen gegen die Alten im Altersarmutsstreit um die Generationengerechtigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung absichtlich gegeneinander aufgehetzt werden. Bei einem Rentenniveau bei den zu erwartenden Renten von nur 50,5% vom Nettoverdienst werden bei uns in Deutschland immer noch die äußerst mageren Renten mit Steuern und Sozialabgaben belegt, während die Reichen auch weiterhin keine Vermögensteuer zahlen müssen.

Wann ziehen WIR in Deutschland endlich auch die "Gelbwesten" an und kämpfen an allen Fronten um die viel propagierte soziale Gerechtigkeit? Vom vermeintlichen EU-Reformer Macron und von Frankreich lernen, heißt nämlich siegen lernen! Es lebe die Revolution! Es lebe unser Heimatland Deutschland!

Roland Klose, Bad Fredeburg
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