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US-Präsident Donald Trump feiert seine Shutdown-Niederlage wie einen Sieg, obwohl er seine Mauer zu Mexiko damit nicht durchsetzen konnte. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Donald Trump und einem äußerst gefährlichen Geiselnehmer und Erpresser, der von den Vereinigten Staaten von Amerika die Herausgabe von harten Dollars für die Freilassung von Geiseln verlangt?

Im Prinzip gibt es gar keinen Unterschied. Warum? Donald Trump hat beim längsten Shutdown der US-Geschichte sage und schreibe 800.000 Staatsbedienstete als Geiseln genommen, um dadurch seine Mauer an der Grenze zu Mexiko mit Gewalt durchsetzen zu können. Deshalb hat er den US-Kongress erpresst, weil der das Geld für seine Mauer zwangsweise herausrücken sollte.

Erpressern und Geiselnehmern soll man keinesfalls nachgeben. Genau das hat der US-Kongress auch getan. Aber sind deshalb vor dem Gesetz alle gleich? Mitnichten. Während Donald Trump von seinen Fans und Hooligans - den Trumpisten - für seine Shutdown-Niederlage wie ein Popstar gefeiert wird und weiter regieren kann, als wäre nichts wirklich Kriminelles geschehen, fährt ein gewöhnlicher Geiselnehmer und Erpresser für seine verbrecherische Tat umgehend in das US-Staatsgefängnis ein, auch wenn er seine Geiseln unversehrt freigelassen hat.

Es kommt nämlich immer darauf an, wer was gesagt und getan hat. Und da hat das Wort und die Tat eines US-Präsidenten und Milliardärs wie Donald Trump natürlich in den USA weitaus weniger Gewicht wie die eines gewöhnlichen Verbrechers. US-Präsident Richard Nixon war in der sog. Watergate-Affäre nur ein erbärmlicher Lügner, der zurücktreten musste. Ein Donald Trump tritt dagegen nicht einfach zurück. Ihn - das schwarze Schaf unter den gewählten Staatsoberhäuptern - muss man schon mit Gewalt vom Hof des Weißen Hauses in Washington jagen.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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