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Samenspender, früher nannten wir sie einfach Onanisten, bleiben nicht länger anonym. Das entschied das OLG Hamm im Falle von Sahra P., die durch eine Samenspende gezeugt wurde und nun den Namen ihres biologischen Vaters erfahren darf. Das erinnert mich stark an den Film mit Whoopi Goldberg - "Made in America" - aus dem Jahre 1993. Durch dieses Gerichtsurteil wird der vermeintlich lukrative Nebenjob eines Samenspenders - immerhin ca. 100 Euro pro Samenspende - zum Rohrkrepierer. Denn im schlimmsten Fall muss der Samenspender jetzt Unterhalt zahlen. Die Samenbank mutiert damit zur sog. "Bad Bank". Ist das nicht Samenraub und der neue Sexismus gegen Männer?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Kommentare

# Alois Sepp 2013-02-10 20:03
Kann man wirklich so bezeichnen! Bin aber sicher, dass sich hier kein Reporter, kein Redakteur oder auch kein Moderator im Fernsehen findet!

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