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Weltjugendtag (WJT) 2019 in Panama Stadt mit Papst Franziskus. Oh, wie schön ist Panama? Mitnichten, weil die katholische Kirche noch immer vom sexuellen Kindesmissbrauchsskandal erschüttert ist. So sagte Papst Franziskus in einer Messe in Panama: "Die Kirche ist verwundet durch die Sünde der Priester, die Kinder sexuell missbraucht haben."

Wie recht Papst Franziskus doch hat. In diesem Zusammenhang fällt mir anlässlich der Firmung meines Sohnes Alexander im Jahr 1995 eine Begegnung und Art Privataudienz mit dem damaligen Weihbischof von Paderborn und heutigen Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode, im Beisein unseres Pfarrers Georg Schröder ein. Damals bat ich den Herrn Weihbischof Bode darum, doch allen anwesenden katholischen Christen während der Kommunion der Firmfeier den Leib und das Blut Christi in den Gestalten von Brot und Wein zu reichen. Diese Bitte wurde jedoch von Herrn Weihbischof Bode mit der Begründung abgelehnt, alle anwesenden katholischen Christen seien nicht so würdig wie geweihte Priester, um Brot und Wein tatsächlich gemeinsam empfangen zu dürfen.

Diese Begründung habe ich bis heute nicht vergessen und auch nicht wirklich verstanden. Warum? Weil wir alle - Priester und Gläubige - kurz vor der Kommunion gemeinsam beten: "Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund." Zum anderen verstehe ich überhaupt nicht, warum ein Priester, der Kinder sexuell missbraucht hat, würdiger sein soll als ein einfacher gläubiger katholischer Christ. WIR sind doch schließlich keine Christen zweiter Klasse, oder?

Daran muss ich auch heutzutage noch unweigerlich denken, wenn unser Priester der Pfarrgemeinde St. Georg 57392 Bad Fredeburg, Herr Ulrich Birkner, sich selbst und seinen Kommunionhelfern vor der eigentlichen Hl. Kommunion den Leib und das Blut Christi in den Gestalten von Brot und Wein reicht. Dabei sollen wir "Christen zweiter Klasse" andächtig knieen, um danach in der Hl. Kommunion wieder nur den Leib Christi empfangen zu dürfen. Würdig oder nicht würdig, das ist hier die Frage, zumal es auch in 57392 Schmallenberg-Wormbach den Fall eines bereits im Jahr 2015 verstorbenen Priesters (sogar ein ehemaliger Regionaldekan?) gegeben haben soll, der Kinder sexuell missbraucht hatte? Aus Protest darüber bleibe ich deshalb immer folgerichtig stehen, wenn der Priester sich selbst und seinen Kommunionhelfern vorab den Leib und das Blut Christi spendet.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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